31.08.2011
Die Initiative Familienschutz startet kurz vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18. September 2011 die Online-Mitmach-Aktion "Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!" auf KandidatenCheck.net. Angesichts der aktuellen Bestrebungen in Berlin und anderen Bundesländern zu einer indoktrinären und schamzerstörenden staatlichen Sexualerziehung in Grundschulen fordert die Initiative Familienschutz von den Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus, sich gemäß dem Grundgesetz zu bekennen: 1. Die Werteerziehung des Kindes, zu welcher der sensible Bereich der Sexualität wesentlich gehört, ist zuvörderst Recht und Aufgabe der Eltern und 2. „Sexuelle Vielfalt“ in ihrer ganzen scham- und persönlichkeitsverletzenden Bandbreite darf nicht Lehrstoff des Grundschulunterrichtes sein.
Den Anstoß zur Online-Aktion "Staatliche Sexualisierung der Kindheit“ lieferte der umstrittene Medienkoffer „Familien, Lebensweisen und sexuelle Vielfalt“, mit dem die Berliner Grundschulkinder weg vom Leitbild der natürlichen Vater-Mutter-Kind-Familie zu unterschiedslos wertschätzender Offenheit für alle denkbaren sexuellen Alternativen und Lebensweisen umerzogen werden sollen. Der Medienkoffer ist Teil der großangelegten Berliner Kampagne „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“, die bereits auf nationaler und internationaler Ebene von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zwecks Nachahmung studiert wird.
Es ist richtig und gut, daß Eltern und Schule bei der Erziehung und Bildung der Kinder Hand in Hand gehen. Die grundsätzliche Werteerziehung und Werteorientierung aber ist und bleibt Aufgabe der Eltern. Dies betrifft in ganz besonderem Maße den hochsensiblen Bereich der Sexualität, in dem ein Kind durch ungebetene Einwirkung Dritter seelisch sehr verletzt werden kann.
Zum Schutz des Kindes schreibt das Grundgesetz, Art. 6 fest: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die ihnen zuvörderst obliegende Pflicht.“ Dieses Grundrecht wird aber vom Staat untergraben, wenn die Kinder durch die Schule ab der ersten Klasse fächerübergreifend mit möglichst vielen Spielarten sexueller Identität indoktriniert und persönlichkeitsverletzend sexualisiert werden, ohne daß die Eltern das Recht haben, dies zu verhindern.
Helfen Sie als Bürger und Bürgerin mit, auch wenn Sie nicht in Berlin wohnen, diese Initiative gegen die Staatliche Sexualisierung unserer Kinder zum Erfolg zu bringen. Machen Sie mit und verhindern Sie gemeinsam mit vielen Bürgern diese skandalöse Entwicklung in Deutschland.
Schreiben Sie jetzt den Kandidaten der Abgeordnetenhauswahl in Berlin.
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Kommentare
25.04. 12:05
Itzak
Ich bin der Meinung unsere Lehrerin hat den totalen Lattenschlag
8.02. 17:43
Dani Fabiani
Buchtipp: "Lasst eure Kinder in Ruhe!"
Gegen den Förderwahn in der Erziehung
"Der Erziehungsexperte Wolfgang Bergmann zeigt, warum Frühförderung die kindliche Intelligenz sogar eher behindern kann, und was Kinder wirklich brauchen. Eine Ermutigung für alle, die sich gegen den allgegenwärtigen Förderwahn in der Erziehung zur Wehr setzen wollen. Damit wir Kindern nicht die Kindheit stehlen."
Wolfgang Bergmann belegt in der Cicero-Intellektuellenliste zu Deutschlands wichtigsten Vordenkern Platz 20 im Bereich der Gesellschaftswissenschaftler.
http://www.medizin-im-text.de/blog/2011/10286/buchtipp-lasst-eure-kinder-in-ruhe/
2.02. 14:14
Ernst Theobald
Wie wäre es mit einem ergänzenden Bildungsangebot für Eltern, damit diese wissen, wie sie diese wichtige Aufgabe
erledigen?
17.01. 12:35
Dr. Hartmut Krüger
Ich bin vehement dagegen, dass unsere Kinder
durch Frühsexualisierung seelisch verwundet und verführt werden. Darüberhinaus ist dieser
sensible Bereich nach dem Grundgesetz elterliche Aufgabe, in die der Staat nicht hineinwirken darf. Sexuelle Vielfalt kann nur in den Irrgarten vielfälter sexueller Verirrungen führen und liegt zudem weder im Interesse des Kindes, noch ihrer Eltern.
Gebt doch unseren Kindern, wenn sie überhaupt das Glück haben, die Schwangerschaft zu überleben, die Chance, sich gesund zu enfalten!
28.11. 9:19
A.Hirsch
@ Niki Wagner
Ich sagte, dass die Mittel der Meinungsbildung bzw. des politischen Stimmenfangs ähnlich sind. Schema: 1. reißerische Parole, 2. Aufruf zur Gegenwehr, dazu ein Foto, welches Emotionen wecken soll. Das mit dieser Art Gestaltung Stimmung gemacht werden soll ist offensichtlich. Es wird der Eindruck erweckt, dass mit kleinen Kindern das Thema Sex besprochen werden soll, inklusive folgender Traumatisierung. Da wäre auch ich dagegen. Aber nur weil in dem Medienkoffer das Wort sexuelle Vielfalt auftaucht, hat das überhaupt nichts mit Sexualisierung zu tun. Mich würde einmal interessieren, welches der empfohlenen Kinderbücher eigentlich der Stein des Anstoßes ist. Hier noch mal der Link: http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/medienforum/titelliste_medienkoffer.pdf?download.html
Im Übrigen bin auch ich dafür, das die Schule ein weltanschaulich, politisch und religionsfreier Ort wird. Religionsunterricht hat z. B. an Schulen nichts zu suchen, da es wie auch die sexuelle Erziehung Elternsache ist. Die Frage aber, warum der Berliner Bürgermeister keine Frau hat, sollte in der Schule besprochen werden dürfen.
24.11. 23:26
Niki Wagner
@ A.Hirsch
Wie kommst du eigentlich zu dem Irrsinn, ein Plakat mit einem weinenden Kleinkind, als "unerträglich" und sogar als "Nazipolemik" zu beschimpfen?
Die Naziwerbung hat doch keine traurigen, ängstichen Kinder abgebildet, sondern im Gegenteil, lauter pseudo-glückliche Köpfe und harte Typen.
Dein Beitrag ist nichts weiter als eine primitive Nazikeule gegen die Familieninitiative. ( http://wikimannia.org/Nazikeule )
Es stimmt allerdings, daß in unserem Lande zunehmend wieder Ausgrenzug und Intoleranz rumgeistern und zwar ausgerechnet gegen Eltern und Personen, welche Kinder und Jugendliche vor der greißlichen Sexualisierung und Mißbrauch, pflichtbewußt beschützen. Genau diese Ausgrenzug und Intoleranz müssen sofort aufhören; doch dazu braucht man keine Staatserziehung, sondern menschlichen Anstand, Verantwortung und Moral!
22.11. 13:53
A. Hirsch
Dass Themen wie Ausgrenzung, Rollenklischees, Intoleranz, und auch verschiedene Familien / Partnerschaftsmodelle mit Kindern besprochen werden, ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Das hat nicht im Entferntesten etwas mit Sexualisierung zu tun. Jeder sollte sich erst einmal die Liste der Bilderbücher ansehen, welche empfohlen werden. Da es ja anscheinend (siehe Posts) noch Eltern gibt, die Behinderte, Dicke, Homosexuelle, Ausländer, Frauen nicht als gleichwertig ansehen, ist es dringend notwendig, dass der Staat sich der Aufgabe annimmt, tolerante Menschen zu erziehen.
Im Übrigen ist das abgebildete Plakat zum Thema unerträglich. Diese Art Polemik kannte ich bisher nur vom äußersten rechten Rand. Und bei den Neonazis werden Sie garantiert genug Unterstützer finden.
20.10. 13:35
G. Meier
Ich finde, dass die ganze Zwangs-Pädagogik per Gesetz abgeschafft werden soll.
Ob nun eine Sexualkunde, Geschichte, Mathe oder Sport, soll doch jeder im eigenen Bereich freiwillig lernen dürfen und nicht wie bisher, unter krankmachendem Stress und Zwang der schulischen Zwangs-Pädagogik.
Und wie kommt es denn dazu, dass trotz Schulzwang, angeblich vier Millionen Deutsche Analphabeten sind?
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1316688839090.shtml
Vielleicht ist es die Aufgabe der Schule und der Medien die Gesellschaft gerade zu verdummen ( unter-halten, unter-richten ), damit Menschen leichter manipullierbar und betreeungswillig werden?
Ich empfehle die wunderbaren Bücher und Beiträge von André Stern, der nie in der Schule war und dennoch erfolgreich und professionell als Journalist, Buchautor, Musiker und Instrumentenbauer arbeitet:
TV 3sat: André Stern Porträt
http://www.youtube.com/watch?v=xFOK3pi7rc8
Bücher von André Stern:
"...und ich war nie in der Schule": Geschichte eines glücklichen Kindes"
"Mein Vater mein Freund: Das Geheimnis glücklicher Söhne"
2.10. 11:12
Michaela Bendel
Warum soll man über verschiedene Lebensweisen aufklären? Oder, besser gefragt: Wie, soll man darüber aufklären? Man sollte endlich sachgerecht aufklären! Das heisst, dass letztendlich nur die Ehe zwischen Mann und Frau, die auf Dauer angelegt und auf Weitergabe des menschlichen Lebens ausgerichtet ist, gesellschaftsfördernd ist. Wo sind Lebensgemeinschaften, die gleichgeschlechtlich sind, oder die lediglich auf zeitliche Lustbefriedigung angelegt sind, einem Gemeinwohl förderlich und damit im tiefsten Sinne sozial? Solche der Ehe und Familie auch nur annähernd gleich zu stellen ist grundsätzlich abzulehnen. Ich kann auch nur an alle, die das ähnlich sehen appellieren unser Land nicht zu verlassen, sondern auf allen Ebenen Widerstand zu leisten. Wenn wir ähnlich erfolgreich sind, wie die 68er, haben wir dieses Land im Laufe von 1-2 Generationen wieder auf Vordermann gebracht!
20.09. 9:26
anonymous
Bevor das passiert verlasse ich dieses bescheuerte land... es kotzt mich sowieso schon sovieles an heir und dann noch sowas. das geht eindeutig zu weit. was denken sich diese leute... es ist MEIN kind und die haben sich aus solchen sachen da raus zu halten. verdammten "gesetze"... das sind auch nur menschen und die bestimmen über uns? oh gott, ich krieg das kotzen. aber wir hören alle... wie kleine kinder... gut haben die uns erzogen -.- diese
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