11.08.2011

Junge Union Niedersachsen fordert Sonderparteitag

Basis darf bei der Euro-Krise nicht übergangen werden

Junge Union Niedersachsen fordert Sonderparteitag

Aufgrund der immer stärker anschwellenden Krise um die europäische Einheitswährung hat sich die Junge Union (JU) Niedersachsen für einen Sonderparteitag zu diesem Thema ausgesprochen. Damit stellt sich die CDU-Nachwuchsorganisation hinter den Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder (CDU), der auf der CDU-Präsidiumssitzung am 22. August die Einberufung eines Sonderparteitages fordern will. Weitreichende Entscheidungen können nicht einfach an der Basis vorbei beschlossen werden, so Sebastian Lechner, Landesvorsitzender der 10.000 Mitglieder starken CDU-Vereinigung. Eine offene Diskussion über das Für und Wider einer Transferunion müsse möglich sein.

(Bildquelle: Junge-Union.de)

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Kommentare

  • 12.08. 13:48

    Egon König

    Ich gehe am Montag gleich zur Bank und hebe mein gesamtes Vermögen in bar ab.
    Das sollten alle machen, das wäre ein eindeutiges Volks-Votum. Wetten, innerhalb von max 2 Stden sind alle Banken geschlossen?!

  • 11.08. 19:59

    Burga Buddensiek

    Es muss nicht nur eine "offene Diskussion" über den ESM-Vetrag möglich sein, sondern auch eine offene nicht dem Fraktionszwang oder der Parteiräson unterliegende Abstimmung!
    Der ESM bedeutet eine Auslieferung der noch souveränen Euro-Mitgliedsländer an eine EU-Technokratie, die weder demokratisch legitimiert noch rechtlich belangbar ist und dennoch weitreichede Ermächtigungen für jegliche finanzielle Transaktionen im Euro-Raum bekommen soll! Das widerspricht jedem bei Einführung des Euro abgeschlossenen Stabilitätskriterium und ist somit rechtswidrig! Jeder Wähler hat ein Recht darauf, zu erfahren, wie seine Abgeordneten beim nächsten Rechtsbruch abzustimmen gedenken!

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