6.07.2011
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Jan van Aken, wird bei der Abstimmung im Bundestag am 07. Juli für ein PID-Verbot stimmen. Er sei sich sicher, daß „egal wie viele Grenzen und Einschränkungen jetzt in das Gesetz geschrieben werden - mit zunehmender Praxis werden diese Grenzen fallen“, erläuterte van Aken in seinem Positionspapier zur PID.
Nur ein vollständiges Verbot könne verhindern, daß die Tür „in einigen Jahren dann sperrangelweit für jeden Missbrauch offen steht“.
Bei der Entscheidung zur Präimplantationsdiagnostik gehe es „um eine Grundsatzentscheidung, die nicht nur ein Einzelschicksal, sondern alle Menschen - mit oder ohne Behinderung, heutige und künftige Generationen - mit berücksichtigen muss“.
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