5.07.2011
Der Bundesvorstand der Senioren-Union zeigt sich in ihrem aktuell beschlossenen Manifest "Kultur des Lebens" enttäuscht darüber, „dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion abweichend vom Grundsatzprogramm der Partei und den Beschlüssen des Karlsruher CDU-Bundesparteitages“ nicht geschlossen für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) bei der PID-Abstimmung am Donnerstag im Bundestag votieren wird.
In ihrem Manifest fordert die Senioren-Union u.a. die Rückbesinnung auf die abendländische Tradition. Unsere Gesellschaft brauche „wieder mehr Orientierung, mehr inhaltliche Führung und ein konkretes christlich geprägtes Leitbild, das Richtschnur unseres Handelns und Verhaltens sein soll." Dies gelte im besonderen Maße für die Christdemokraten, die „für das christliche Menschenbild einstehen (müssen), immer und zu jeder Zeit."
Scharfe Kritik übt die Senioren-Union in ihrem Manifest auch an der Präimplantationsdiagnostik (PID), Stammzellenforschung, Abtreibung und aktiver Sterbehilfe. Die Senioren-Union halte diese für "unvereinbar" mit dem christlichen Menschenbild und fordert statt dessen eine "Kultur des Lebens“.
Zur Pressemitteilung
Foto: Prof. Dr. Otto Wulff, Vorsitzender der Senioren-Union der CDU (Quelle: www.SeniorenUnion.de)