4.07.2011
Der hessische SPD-Abgeordnete Gerold Reichenbach hat sich nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema PID und "nach mehreren Gesprächen mit Vertretern aus der Medizin und der Kirchen" dazu entschlossen, am Donnerstag im Bundestag für ein PID-Verbot zu stimmen.
Die Zulassung der PID berge „die Gefahr einer schleichenden Aufweichung, die menschliches Leben einer präsumtiven qualitativen Entscheidung zunehmend zugänglich macht“. Dies halte er mit dem Grundsatz der Menschenwürde in Artikel 1, Absatz 1 des Grundgesetzes für nicht vereinbar. Zudem sei dies „mit dem vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Grundsätzen zur Zulässigkeit des Schwangerschaftsabbruches nicht vergleichbar“, erläuterte Reichenbach in seinem Schreiben die Entscheidung.
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Kommentare
5.07. 10:37
Monka Reichart
Ich möchte sie auffordern und bitten für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik zu stimmen. PID wäre ein weiterer Dammbruch zum Lebensrecht, wenn der Damm gebrochen ist, gibt es kein Zurück mehr.
Der Menschheit obliegt nicht die Entscheidung über Leben und Tod.
Danke
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