30.06.2011
Der SPD-Abgeordnete Günter Gloser zweifelt an der Richtigkeit des Begriffs "Transferunion". Schließlich müßten sonst auch die deutschen Exporte in die Eurozone als "Transfergewinne" bezeichnet werden.
Außerdem fordert der ehemalige Referatsleiter der Bundesanstalt für Arbeit, die europäischen Krisenstaaten solidarisch zu unterstützen und einen "dauerhaften Schutzmechanismus" zu installieren. So seien die bisherigen Rettungs- und Schutzmaßnahmen noch nicht ausreichend und zu einseitig. Der Geburtsfehler der Euro-Währungsunion besteht für den SPD-Politiker im Fehlen einer europäischen Wirtschaftsregierung. Hierzu bedürfe es noch umfassender Reformen, damit die Wirtschafts- und Sozialpolitik europaweit einheitlich bestimmt werden kann.
Lesen Sie hier die vollständige Antwort von Günter Gloser.
Foto: Günter Gloser, MdB,(www.guenter-gloser.de/content/view/253/111/)
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