27.06.2011
Die erfolgreiche deutsche Nachkriegsgeschichte ist für den SPD-Abgeordneten Franz Thönnes der Grund, warum er - wie die gesamte SPD-Fraktion - die Einrichtung des Europäischen-Stabilitäts-Mechanismus (ESM) im Juni 2013 unterstützt. Der ESM soll schnell und unbürokratisch finanzschwachen Euro-Ländern helfen, wie Portugal im Mai 2011 mit 78 Milliarden Euro aus deutschen Steuergeldern.
Mit der Rettung des Euros würde eine massive Verteuerung der deutschen Exporte sowie Arbeitsplatzabbau verhindert werden. Außerdem dürfe man die Griechen und Portugiesen nicht durch die "Zinsschraube strangulieren". Als Maßnahmen für eine "soziale Wohlstandsunion" führt der ehemalige Gewerkschaftssekretär Thönnes die Bankenregulierung, Eurobonds und europaweite Mindestlöhne an.
Lesen Sie hier die vollständige Antwort von Franz Thönnes.
Foto: Franz Thönnes, MdB, (www.thoennes.de)
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Kommentare
31.07. 18:16
alphanostrum
Hm, ich höre so viele Argumente von den Politikern, aber kein einziges Mal höre ich jemanden über das deutsche Volk reden. Ihr seid doch Volksvertreter oder was seid ihr? Warum vertretet ihr dann nicht das Volk und seine Interessen, den einzigen Souverän im Land! Warum fragt ihr nicht das Volk ob es seine Steuern, seine Renten und Ersparnisse für eure bekloppte Politik riskieren will? Ihr habt uns die EU aufgezwungen, habt uns den Euro aufgezwungen und das alles hat für uns nichts gebracht als Probleme. Seht euch das vergewaltigte Grundgesetz an, ihr opfert alles eurer wahnsinnigen Idee von Europa. Ihr denkt nur an eure Gewinne und eure Pfründe.
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