27.06.2011

Embryonen steht Würde und Lebensschutz zu

Evangelische Freikirchen unterstützen vollständiges PID-Verbot

Embryonen steht Würde und Lebensschutz zu

In einem Brief an die Abgeordnteten des Deutschen Bundestages plädiert die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) für ein vollständiges Verbot der PID. Der „menschliche Embryo“ sei von Beginn an ein Mensch und entwickele sich nicht erst "zum Menschen" hin, argumentiert VEF-Präsident Präses Ansgar Hörsting.

Mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle entstehe ein "neues und eigenständiges menschliches Lebewesen", das geschützt werden müsse. Mit der PID aber würden Embryonen im frühesten Stadium ihrer Existenz "ausgesondert und vernichtet". Damit ersetze man den "Sinn des Seins" durch die "Zweckmäßigkeit des Seins".

Quelle: Jesus.de

Foto: VEF-Präsident Präses Ansgar Hörsting (Quelle: www.feg.de)

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Kommentare

  • 1.07. 21:15

    Hypatia

    Fragt mal bei anderen Religionen nach. Geligion heißt ja "glauben" und nicht "wissen". Alles, was die Kirchenanhänger hier als Begründung anführen, ist ein Glaube. Nun gibt es Menschen, die glauben, dass eine Seele nach dem Tod wieder in einen neuen Körper einzieht.

    Wie könnte man die PID unter einem solchen Glauben betrachten? Natürlich würde man keiner dieser Seelen zumuten wollen, dass sie in einen stark behinderten Körper einziehen müssen. Deshalb ist es unter diesem Glauben besser, gesunde Körper zur Verfügung zu stellen, damit diese Seelen auch Körper finden können, in denen sie ein glückliches Leben führen können. ...

    (Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich glaube auch das nicht. Wollte nur die Sichten aufgrund von Glaubensüberzeugungen verdeutlichen.)

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