23.06.2011
Dr. Peter Tauber verweist in seiner Antwort auf Nachfragen von Unterstützern der Initiative auf seine Stellungnahmen zu den Hilfspaketen für Griechenland. Wir zitieren daraus:
"1. Am 7. Mai 2010 stimmte der Deutsche Bundestag dem Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen zum Erhalt der für die Finanzstabilität in der Währungsunion erforderlichen Zahlungsfähigkeit der Hellenischen Republik (Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetz (WFStG)) zu. Auch ich habe für dieses Gesetz gestimmt, damit Griechenland die Chance zur Restrukturierung bekommt und um gleichzeitig die Möglichkeit zu schaffen, dass im Falle eines Scheiterns alternative Lösungen erarbeitet werden können. In den letzten Tagen ist deutlich geworden, dass Griechenland es entgegen den Erwartungen und Hoffnungen nicht geschafft hat, die notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen zu realisieren."
Die ganze Erklärung und weitere Kommentare zum Thema finden Sie hier und noch einmal durch klicken.
Foto: Dr. Peter Tauber, MdB, (www.petertauber.de)
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Kommentare
4.07. 13:42
Harald Wetzel
Sehr geehrter Herr Dr. Tauber, bitte geben Sie einen Hinweis, was wir Bürger unternehmen können, daß das ESM -Ermächtigungsgesetz im Bundestag nicht verabschiedet wird. Denn mit diesen Regelungen zum Finanztransfer wird dem Staat, den Bürgern , jedes Souveränitätsrecht über Einkommen und Vermögen in Deutschland aufgegeben.
Mit freundlichem Gruß, Harald Wetzel (83 J)
30.06. 12:02
Dr. Volker Rusbüldt
Ich hoffe sehr, daß Sie aus Ihrer hier geäußerten Einsicht heraus trotz des absehbar auf Sie ausgeübten Druckes gegen weitere Stützungsmaßnahemen, Kredite, Bürgschaften und Transfers stimmen werden und mit durchschlagendem Erfolg dafür auch in Ihrer Fraktion werben. Videant consules ne quid detrimenti capiat res publica!
Mit den besten Grüßen wünsche ich Ihnen hierzu viel Erfolg, Ihr Volker Rusbüldt
29.06. 10:45
Helmut Müller-Greven
Unerhört, wie sich "unsere" Politiker wegzu-drücken versuchen, statt ihre ureigenste Aufgabe zu erfüllen.
Griechenland ist überall - auch hier !!
27.06. 13:19
Michel
Bitte versuchen Sie, so viele Abgeordnete, wie möglich, davon zu überzeugen, keine weiteren Lasten dem Deutschen aufzubürden. Es ist ein Faß ohne Boden. Griechenland kann seinen Verpflichtungen nicht nachkommen.
Es ist eine Schande, wie unsere Regierung das Volk in Haftung nimmt.
23.06. 11:57
Jürg Rückert
Heute, am 23.6.11, habe ich Mr. Benanke im Fernsehen gehört. Die Essenz: Wenn Griechenland fällt, fällt die Weltwirtschaft.
Der Chef des größten Spielcasinos der Welt, das seine Dollar-Blüten seit Jahrzehnten unter die Völker mischt, weiß, dass sie endgültig Pleite sind. Jetzt sucht man einen Sündenbock. Wer als erster aus dem Schuldenkarrussell aussteigt, wer sich nicht weiter ausplündern lassen will, wird für den Supergau der Märkte verantwortlich gemacht. Ich bin mir sicher, dass das Deutschland sein wird. Frau C. Roth nebst Geschwistern werden dann verkünden, dass die Welt nun definitiv der Deutschen überdrüssig wäre, und wir uns unserer zu entledigen hätten.
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