10.06.2011
Der direktgewählte Bundestagsabgeordnete in Nürnberg-Süd und Schwabach, Michael Frieser, hat sich entschieden, bei der PID-Abstimmung im Bundestag „für den Antrag von Volker Kauder stimmen, der ein striktes Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) vorsieht“. Damit haben sich nunmehr 202 Abgeordnete gegen die Zulassung einer PID in Deutschland ausgesprochen.
In seiner Stellungnahme wies Frieser darauf hin, daß er sich für seine Entscheidungsfindung viel Zeit genommen habe und zunächst das Gespräch mit vielen Menschen aus seinem Wahlkreis, mit betroffenen Eltern, Ärzten, Kirchenvertretern und Wissenschaftlern gesucht habe.
Er halte den „Schutz des werdenden Embryos für das vordringliche Gebot“, so Frieser. Jedes Leben sei für ihn ein Geschenk. Mit der PID drohe die Überschreitung bzw. Verschiebung ethischer Grenzlinien. Deshalb werde er im Bundestag gegen eine Zulassung der PID stimmen.
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Kommentare
28.06. 17:17
Siegfried Steimle
Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für den weitern Weg
Gruß
Siegfried Steimle
72160 Horb
12.06. 1:05
Hypatia
Herr Frieser, wovon ernähren Sie sich, wenn jedes Leben für Sie ein Geschenk ist, das wir um jeden Preis bewahren müssen? Von Mineralien und Wasser allein kann man nicht leben ...
Warum haben Sie sich mit Kirchenvertretern unterhalten? Meinen Sie wirklich, die hätten ein Recht, darüber zu bestimmen, auf welchem weg Juden, Moslems, Buddhisten, Vertreter anderer Religionen und Atheisten ihre Familie gründen? Aus welchem Recht leiten Sie das ab?
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