30.05.2011

Röspel überzeugt von "Richtigkeit des Weges"

Dementi zur möglichen Rücknahme des "Röspel"-PID-Antrages

Röspel überzeugt von "Richtigkeit des Weges"

René Röspel und Priska Hinz weisen in einer aktuellen Presseerklärung Gerüchte um einen möglichen Rückzug ihres Gesetzentwurfes zur PID als unzutreffend zurück. Nach der Anhörung im Gesundheitsausschuß seien sie "überzeugter den je von der Richtigkeit unseres Weges", betonten Röspel und Hinz.

Man habe und hatte nie vor "den Gesetzesentwurf zurückzuziehen". Vielmehr wisse man "um die wichtige Rolle bei der endgültigen Abstimmung im Deutschen Bundestag auch für diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die dann ihre jeweilige weiterführende Position nicht durchsetzen können".

Zur Presseerklärung

Foto: bundestag.de

 

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Kommentare

  • 6.06. 10:14

    Michael Hermanns

    Sehr geehrter Herr Röspel Ich kenne Ihren Gesetzesentwurf nicht und möchte Ihnen trotzdem folgendes mit auf den Weg geben.

    Wenn wir in unserem Leben zukünftig immer mehr nur das EGO fördern und das Leben, auch wenn es gesundheitlich belastet sein könnte, immer mehr verneinen, dann wird das Aussterben dieses Volkes noch beschleunigt werden. Auch Behinderte und Kranke formen diese Gesellschaft in menschlicher und sozialer Hinsicht und sind unverzichtbar!
    Wenn immer von "Gleichberechtigung" geredet wird, so muss auch jedem Embryo die gleichen Rechte zugesprochen werden. Ob erblich belastet oder nicht, darf dabei keine Rolle spielen. Andernfalls müssen wir uns auch darüber unterhalten, ob wir zukünftig den Eltern behinderter Kinder nicht auch die finanziellen Unterstützungen streichen. Schließlich hätte man "das" ja verhindern können und nun wird die "Gesellschaft" unnötig belastet. Wehe uns, wenn es soweit kommt und durch die PID werden hier m.E. die Türen geöffnet.

    Schauen Sie sich den Lebensbericht von Nick Vujicic an, ein Mann, geboren ohnen Arme und Beine und nach heutigem Ermessen "nicht lebenswert" und er wäre nach der PID ausselektiert worden und ist doch ein Beispiel an Energie und Lebensfreude pur.
    Wie gut, das es ihn gibt!
    Wenn Sie sich das angesehen haben, dann werden Sie sich sicher nochmals überlegen, ob Sie Ihren Gesetzentwurf (von dem ich glaube das er PID nicht in Gänze ablehnt) aufrechterhalten.
    Der Eingriff in das Leben und die Selektion von "lebenswert" und "unlebenswert" liegt nicht in unserem Ermessen!
    Es ist, wie der Apfel vom Baum des Lebens. Adam konnte ihn pflücken und tat es auch, obwohl es ihm nicht gestattet war. War es deshalb gut und richtig? Wohl eher nicht.
    Ich wünsche Ihnen Gottes Segen zu Ihrer Entscheidung.

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