26.05.2011

Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Josef Bordat: Bitte stimmen Sie für ein PID-Verbot!

Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Der katholische Philosoph und Publizist Josef Bordat hat sich in einem offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gewendet. Darin fordert er die MdBs auf, sich für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik zu entscheiden.

Lesen Sie hier den Offenen Brief von Josef Bordat

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Kommentare

  • 28.06. 16:57

    Mix

    Hallo IVF-Frau,

    sie sprechen mir von der Seele, ich weis selber wie schlimm so was ist.
    Aber es sprechen nur Menschen die gegen eine PID sind. Die selber nicht wissen was es heiß eine oder mehrere Fehlgeburten zu haben.

  • 6.06. 11:36

    Michael Hermanns

    Vielen Dank Herr Bordat für Ihren offenen Brief. Ich stimme Ihnen darin zu.
    Ich bin der Ansicht, dass wir den "Apfel vom Baum des Lebens" zwar pflücken könnten, ihn aber tunlichst nicht pflücken sollten, um bildlich zu sprechen.
    Es liegt nicht in unserem Ermessen zu entscheiden, was "lebenswert" oder "nicht lebenswert" ist.
    Ich hoffe, dass nicht der Selektion von Menschen Tür und Tor geöffnet werden wird.
    In Google oder youtube kann man sich das Bekenntnis von Nick Vujicic ansehen. Ein Mann, geboren ohnen Arme und ohne Beine und doch ein lebensbejahender Mensch...

  • 27.05. 12:41

    IVF-Frau

    "Eine Studie der Europäischen Gesellschaft für Humanreproduktion und Embryologie (ESHRE) kommt zu dem Ergebnis, dass für jedes Kind, das nach PID geboren wird, durchschnittlich 33 Embryonen „produziert“ und 32 beseitigt werden, weil sie den „Qualitätsanforderungen“ nicht genügen. Damit ist die PID in jedem Falle ein Instrument zur Selektion von Menschen im frühesten Entwicklungsstadium."

    Ich habe häufig das Gefühl, dass den meisten PID-Gegner gar nicht bewusst ist, was es bedeutet so viele Embryonen zu gewinnen.
    Im Schnitt punktiert man 10 EZ in einem IVF-Zyklus. Durchschnittlich geht man von einer Befruchtungsrate von 70% aus. Nach 24-Stunden sind also noch 7 EZ zum weiter kultivieren da. Für die PID muss man sie noch einmal 3 Tage kultivieren. Bis dahin schaffen es ja viele Embryonen gar nicht erst. Mit etwas Glück haben wir an Tag 3 noch 5 EZ, die untersucht werden können.
    Sprich: Eine Frau, die ein Kind mittels IVF bekommen möchte, muss 6 -7 mal einen kompletten IVF-Zyklus durchlaufen (und das auch nur, wenn sie selbst qualitativ gute EZ produzieren kann. Das ist ja nun einmal bei vielen Frauen gar nicht der Fall).
    Damit ist die PID KEIN Instrument zur Selektion von Menschen. Die wenigsten Paare besitzen diese Durchhaltevermögen! Und kaum eine Frau wird diese psychische und physische Belastung auf sich nehmen ohne, dass wirklich dringender Grund vorliegt. Alleine deshalb ist schon kein Dammbruch zu erwarten.

    Sehr geehrter Herr Bordat,
    bitte setzen Sie sich doch einmal in ein Wartezimmer einer Kinderwunschklinik und unterhalten sich erst einmal über das, was die Frauen dort gerade durchmachen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Eine Frau, die weiß, wie belastend ein IVF-Zyklus ist!

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