26.05.2011

Zieht Röspelgruppe ihren Gesetzentwurf zurück?

Gerüchte um Rücknahme des Gesetzentwurfs für eingeschränkte PID-Zulassung

Zieht Röspelgruppe ihren Gesetzentwurf zurück?

Die Abgeordneten René Röspel, Priska Hinz und Norbert Lammert wollen ihren Gesetzentwurf für eine begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) möglicherweise zurückziehen, meldet die Tagespost. Grund sei die „zu erwartende Erfolglosigkeit“ bei der PID-Abstimmung im Sommer.

Den Antrag von Röspel hatten bislang nur 36 Abgeordnete unterzeichnet. Den Angaben auf AbgeordnetenCheck.de zufolge werden die beiden anderen Gesetzentwürfe von 200 (PID-Verbot) bzw. 222 (PID-Zulassung) Abgeordneten unterstützt.

Sowohl auf PID-Verbots-Seite als auch auf der Seite der PID-Zulassungsbefürworter rechne man sich nun gute Chancen aus, die Unterzeichner des Röspel-Antrages für sich gewinnen zu können. Allerdings habe es zwischen der Röspel- und der Hintzegruppe in der Vergangenheit einige „atmosphärische Störungen gegeben“, weiß die Tagespost zu berichten. Ebensowenig sei es allerdings auch ausgemacht, daß die Gruppe um Röspel, Hinz und Lammert schließlich für ein Verbot stimmen würde. Viele rechneten daher mit zahlreichen Enthaltungen.

Quelle: Die Tagespost

Foto: bundestag.de

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