12.05.2011
Der Böblinger Liberale hält in seinen Bundestagsreden der grünen Konkurrenz in Sachen Subventionsabbau den Spiegel vor. Toncar, der sich deutlich gegen ein "Weiter so" bei Subventionen stellt, sieht die Grünen zu diesem Thema mit gespaltener Zunge sprechen. Er wirft der Öko-Partei vor, die von ihr kritisierten "ökologisch schädlichen Subventionen" in der Rot-Grünen-Ära nicht einmal ansatzweise abgebaut zu haben.
Toncar betont, dass die Schröder-Fischer-Regierung neue Subventionen eingeführt habe. So sieht der gebürtige Hamburger in Jürgen Trittin als damaligen Umweltminister die treibende Kraft bei Stromsteuergesetz, Energiesteuergesetz oder Spitzenausgleich. Nach Ansicht Toncars leisten Grüne und Rote zu wenig, um durch "steuerlich attraktive Rahmenbedingungen" Menschen und Firmen es zu erleichtern mit eigenem Geld in Zukunftstechnologien einzusteigen. Nur immer davon reden und alles hochsubventionieren reiche nicht aus, so der schwäbische Liberale.
Foto: Florian Toncar, MdB (www.toncar.de/)
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