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11.05.2011
Mehrere unentschiedene MdBs tendieren zum PID-Verbot
Hartmann (SPD) und Hennrich (CDU) sehen PID-Zulassung sehr kritisch
Die beiden noch unentschiedenen Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann (SPD) und Michael Hennrich äußerten in ihren Antwortschreiben zur Initiative „PID stoppen!“, daß sie sich im Moment zwar noch nicht eindeutig festgelegt hätten, einer Zulassung der Präimplantationsdiagnostik aber sehr kritisch gegenüber stehen würden. Die Präimplantationsdiagnostik werfe viele juristische, vor allem aber moralisch-ethische Fragen auf, die nicht so leicht zu beantworten seien.
Im Moment tendiere der CDU-Politiker Hennrich „zu einem vollständigen Verbot der PID“. Denn Lebensschutz beginne für ihn bereits bei der Befruchtung der Eizelle. Zudem halte er eine konkrete Grenzziehung von Ausnahmefällen für problematisch. Eine eindeutige Entscheidung falle dem Katholiken und zweifachen Vater aber noch schwer.
Auch der Mainzer SPD-Abgeordnete Hartmann benötigt seinem Vernehmen nach noch Bedenkzeit. Es sei „allerdings kein Geheimnis, dass ich die PID sehr kritisch sehe und die ethischen Bedenken als sehr gewichtig einstufe“, teilte Hartmann in seiner Antwort auf eine Bürgernachfrage mit. Michael Hartmann ist u.a. Mitglied des Arbeitskreises Politische Grundfragen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).
Bilder: Bundestag.de
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