10.05.2011
Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan (CDU) untermauerte in einem Schreiben an die Zivile Koalition e.V. und Der Durchblick e.V. ihre zustimmende Haltung für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland.
Ihre Überzeugung decke sich mit der Position der von der Zivilen Koalition e.V. und Der Durchblick e.V. initiierten Kampagne „PID stoppen – Selektion verhindern“ auf AbgeordnetenCheck.de. „Deshalb werde ich dem Gesetzentwurf zustimmen, der ein Verbot vorsieht“, bestätigte die CDU-Politikerin.
Lesen Sie hier die ganze Antwort von Annette Schavan.
Foto: Andreas Schepers/wikipedia.de
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Kommentare
23.05. 13:46
S. Schwarz
Wir Frauen, welche auf kuenstliche Befruchtung angewiesen sind, zahlen fuer jeden der 3 von der Krankenkasse genehmigten Versuche zwischen 1000-3000 Euro.
Wir haben 3, in Worten: DREI, Versuche schwanger zu werden!!
Andere Frauen ohne Probleme ueben oftmals bis zu 1 Jahr, um schwanger zu werden. Das sind 12 Versuche und selbst dort regelt die Natur und kranke Embryos werden 'aussortiert' durch eine Fehlgeburt.
Wir Frauen haben durch eine IVF/ICSI nur drei Versuche und wenn dort durch nicht lebensfaehige Embryos zu einer Fehlgeburt kommt, haben wir einen Versuch verspielt.
Schade, dass wir nicht mit Hilfe der PID lebensfaehige Emryos eingesetzt bekommen koennen!
Ueberlegen sie mal, ob ihnen die Geburtenrate von Deutschland wichtig ist oder nicht. Wir Frauen, welche auf kuenstliche Befruchtung angewiesen sind, wuerden Ihnen gern steuerzahlende Bundesbuerger gebaeren!!
Gruss S.Schwarz
PS: Abtreibungen nach Fruchtwasseruntersuchungen sind ja bis zum 3. Monat erlaubt. Schade nur, dass man nicht lebensfaehige nicht vorher aussortieren kann.
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