4.05.2011
Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, unterstützt ein komplettes Verbot der Präimplantationsdiagnostik. Nur mit einem Verbot werde man „dem grundgesetzlichen Gebot der Unantastbarkeit der Menschenwürde am umfassendsten gerecht“, begründete Müller seine Haltung in einem Schreiben an die Zivile Koalition e.V. und Durchblick e.V.
Es bestehe seiner Ansicht nach „in dieser Sache geesetzgeberischer Handlungsbedarf. Das Urteil des BGH war zu unscharf, um es als wichtigste Orientierungsmarke für die weitere Rechtsprechung tolerieren zu können“, so Müller.
Aus diesem Grund habe er den Gesetzesentwurf unterschrieben, der ein vollständiges Verbot der PID vorsieht.
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Foto: Stefan Müller / www.stefanmueller.com/startseite/persoenlich
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Kommentare
23.05. 13:47
S. Schwarz
Wir Frauen, welche auf kuenstliche Befruchtung angewiesen sind, zahlen fuer jeden der 3 von der Krankenkasse genehmigten Versuche zwischen 1000-3000 Euro.
Wir haben 3, in Worten: DREI, Versuche schwanger zu werden!!
Andere Frauen ohne Probleme ueben oftmals bis zu 1 Jahr, um schwanger zu werden. Das sind 12 Versuche und selbst dort regelt die Natur und kranke Embryos werden 'aussortiert' durch eine Fehlgeburt.
Wir Frauen haben durch eine IVF/ICSI nur drei Versuche und wenn dort durch nicht lebensfaehige Embryos zu einer Fehlgeburt kommt, haben wir einen Versuch verspielt.
Schade, dass wir nicht mit Hilfe der PID lebensfaehige Emryos eingesetzt bekommen koennen!
Ueberlegen sie mal, ob ihnen die Geburtenrate von Deutschland wichtig ist oder nicht. Wir Frauen, welche auf kuenstliche Befruchtung angewiesen sind, wuerden Ihnen gern steuerzahlende Bundesbuerger gebaeren!!
Gruss S.Schwarz
PS: Abtreibungen nach Fruchtwasseruntersuchungen sind ja bis zum 3. Monat erlaubt. Schade nur, dass man nicht lebensfaehige nicht vorher aussortieren kann.
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