3.05.2011
Die Bundesvorsitzende der Frauen-Union und Staatsministerin der Bundeskanzlerin, Prof. Dr. Maria Böhmer, ist gegen die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID)und unterstützt die Gesetzesinitiative, die ein vollständiges Verbot der PID vorsieht. Auf einem Fragebogen der Zivilen Koalition e.V. und Durchblick e.V. hat sich die Katholikin der Aussage angeschlossen, die PID sei „aus ethischen, medizinischen und/oder gesellschaftlichen Gründen ... sehr problematisch und – auch in ihren Langzeitrisiken – nicht verantwortbar“. Maria Böhmer ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.
Foto: Laurence Chaperon/Wikipedia.de
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Kommentare
29.05. 22:11
Hypatia
Ach ja, Maria Böhmer, Mitglied im Zentralkomitee deutscher Katholiken, das ist die Frau, die nach dem Ministerinnenwechsel im Familienministerium dafür gesorgt hat, dass die gerade erst von Ursula von der Leyen versprochene höhere Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlungen wieder vom Tisch kommt.
Entscheidungen, immer ganz im Dienst der Katholiken.
Wenn ein Politiker es nicht schafft, bei seinen Entscheidungen, die ja zum Gemeinwohl der Bevölkerung sein sollen, seine oder ihre religiöse Gesinnung aus dem Spiel zu nehmen, dann ist so ein Mensch ungeeignet, die Interessen unseres Volkes zu vertreten und sollte sein Mandat niederlegen.
4.05. 22:07
Angela Zahn
Möchte Frau Böhmer auch die allgemein zulässige Fruchtwasseruntersuchung gesetzlich verbieten? Jede Frau darf bei Feststellung einer Behinderung abtreiben, sogar bis zu einem sehr späten Zeitpunkt. Da findet massenhaft Selektion statt! Wieso soll die befruchtete Eizelle in der Petrischale so viel mehr geschützt werden als der manchmal sogar schon lebensfähige Embryo?
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