19.04.2011

Sinnlose Subventionierung der Wissenschaft

Wissenschaftsförderung auf dem Prüfstand

Sinnlose Subventionierung der Wissenschaft

Forschung und Wettbewerbe sollen Märkte künstlich inszenieren, sorgen jedoch im Gegensatz zu einem funktionierenden Marktwettbewerb nicht dafür, Angebot und Nachfrage aufeinander abzustimmen.

Hersteller orientieren sich an den vorgegebenen Kennzahlen und Indikatoren, die für den Erfolg im Wettbewerb maßgebend sind, nicht aber an den Bedürfnissen der Nachfrager. Das Resultat ist nicht höhere Effizienz, sondern die Produktion sinnloser Dinge. Wissenschaftler und Fachzeitschriften beantworten Fragen, nicht zur Steigerung von Effizienz, sondern aufgrund eines gnadenlosen Publikumswettbewerbs. Denn: Forscher werden heute nach der Anzahl veröffentlichter Artikel bewertet und bezahlt.

Universitäten und Forschungseinrichtungen sind somit zu Umsetzungs- und Ausführungsorganen staatlicher Programme und Initiativen geworden.

Mehr unter Cicero sowie Die Forschungsmafia.

Foto:Rolf van Melis/pixelio.de

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