19.04.2011

Bundesländer wittern Milliardensubventionen

Stuttgart 21 und die Folgen

Bundesländer wittern Milliardensubventionen

Das mögliche Aus für das Bahnprojekt Stuttgart 21 stimmt andere Bundesländer optimistisch. Zuschüsse in Milliardenhöhe könnten damit an sie fallen, falls die künftige grün-rote Landesregierung das Ende des Projekts vorsieht.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kündigte bei einer Reise durch Brasilien an, daß das eingeplante Bundesgeld in "erheblichem Umfang" umgewidmet würde, sollte die neue Landesregierung Stuttgart 21 stoppen.

"Geld für die Infrastruktur müsse künftig stärker nach Bedarf, und weniger nach Prestige vergeben werden", fordert unter anderem Horst Becker, Staatssekretär von Bündnis 90/Grüne im NRW-Verkehrsministerium.

In Hesse ist man ebenso erwartungsvoll: "Gelder sollten immer dort eingesetzte werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden", sagt der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) - in seinem Bundesland.

Mehr unter Südwest Presse.

Foto: Wikipedia/Stuttgart 21

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Kommentare

  • 20.05. 18:24

    Günther Maier

    Stuttgart 21
    muss kommen, jedoch nicht in einer "tricky-Version" um Kosten zu minimieren, sondern in einer Version die es meinen Kindern und Enkeln erlaubt schnelle und internationale, preiswerte
    Verkehrsverbindungen zu haben.Und zwar genau in der Achse "Schwarzmeer-Edinburgh". Davon hat
    Deutschland und Europa etwas.
    ob der Zentralbahnhof in Stgt.-Mitte, Stgt.-Bad Canstatt oder auf den Fildern am Flughafen liegt ist vollkommen zweitrangig.
    Hier zählt dann die Kosten-Situation eindeutig.
    Also Grüne, Rote, Schwarze, Gelbe bitte im Sinne der Bürger handeln und nicht nach
    Ideologie.
    Gerne helfe ich Ihnen bei ihren Überlegungen. Zieht euch "warm" an.

    Beste Grüße

    Günther Maier

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