18.04.2011

Krisensicher: Wie bekommt man Subventionen?

Ausbildung zum "Fördermanager" wird auch gefördert

Krisensicher: Wie bekommt man Subventionen?

Eine private Weiterbildungsakademie in Berlin bietet beispielsweise einen Lehrgang für angehende Berater für Fördermittelakquise und -Management. Es scheint sich zu lohnen, auf dieses Pferd zu setzen, da allein die EU in der  Förderperiode von 2007 bis 2013 974 Milliarden Euro an Subventionen bereitstellt.

Ob als angehender Unternehmer, als Gewerbetreibender oder als Angestellter - die Weiterbildung für das erfolgreiche Einwerben von Fördermitteln scheint sich zu lohnen. Eine Firma, die einen Experten auf diesem Gebiet in ihren Reihen hat, kann von EU-Geldern stark profitieren. Die Chancen, in der Brüsseler Bürokratie zum Ziel zu kommen, ist groß.

Die "Emcra" in Berlin setzt mit ihrem Know-how auf die Qualifizierung von Praktikern aus der Wirtschaft. In der April-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "brand eins" erklären die Trainer der "Emcra", weshalb ihr Angebot so relevant ist. Denn die Frustrationen bei einem abgelehnten Förderantrag oder die Fehlerquote bei der Antragsstellung seien sehr hoch. Der  Bedarf nach professionelle Hilfe ist also vorhanden. Und die Ausbildung zum "Fördermanager" fördert der Staat dann gleich auch.

"Fördern hat immer Konjunktur. Denn in Krisenzeiten legen Politiker Konjunkturprogramme auf. Und wenn es wieder gut läuft, sind sie bei der Haushaltskonsolidierung wenig konsequent, aber umso erfreuter, Geld für die Finanzierung ihrer Herzensanliegen zu haben", schreibt die "brand eins" treffend.

Foto: Wikipedia/EU

Kommentar schreiben






Kommentare

Keine Kommentare momentan