31.03.2011
Ähnlich wie viele ihrer Koalitions-Kollegen der FDP sieht Tillmann in der konsequenten Rückführung von Subventionen einen wichtigen Dienst an künftigen Generationen. Die Finanzexpertin sieht sich verpflichtet, "ausufernden Privilegien Einhalt zu gebieten" und für eine "verantwortungsvolle Haushaltsführung zu kämpfen.
Tillmann rechtfertigt die expansive Geldpolitik seit 2008 mit dem Wirtschaftsabschwung der Bundesrepublik im Zuge der Weltfinanzkrise. Sie erwartet aber auch, dass alle staatlichen Aufgaben und Ausgaben auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden sollten. Eine Konsolidierung der öffentlichen Haushalte hat für die Wahl-Thüringerin hohe Priorität. "Neue Finanzhilfen" sollten ihrer Ansicht nach nur noch "befristet und grundsätzlich degressiv" gewährt werden. Eine dauerhafte Förderung einzelner Wirtschaftszweige müsse verhindert werden. Tillmann weist zudem auf den alle zwei Jahre veröffentlichten Subventionsbericht der Bundesregierung hin, aus dem aktuell eine "starke Absenkung" wegen der Befristung der meisten Maßnahmen im Rahmen der Finanzkrise hervorgehe.
Foto: Antje Tillmann, MdB
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