25.03.2011
Der Hamburger Grüne sieht den Subventionsabbau aus einer doppelten Perspektive: Die Kürzungen müssten zum einen auf der Einnahmeseite, als auch auf der Ausgabenseite des Bundeshaushalt erfolgen. Im Zentrum der Einschnitte sollten seiner Meinung nach die "umweltschädlichen Subventionen" stehen.
Sarrazin meint hier vor allem die andauernden staatlichen Bezuschussungen "unvernünftiger Technologien" wie die Kernkraft. Er kritisiert, dass zur Entlastung der Energieversorger viele Milliarden aus den Staatstöpfen in die "ständig wachsende Endlagerproblematik" gepumpt würden. Der Bündnisgrüne fordert stattdessen in "zukunftstaugliche Technologien und Energieformen" zu investieren. Dabei stellt sich allerdings die Frage, ob hier nur einfach Subventionen umgeleitet, statt radikal zurückgefahren werden.
Foto: Manuel Sarrazin, Bündnis90/Grüne
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