7.03.2011
Bereits kurz nach dem Start der Kampagne für eine familienfaire Sozialreform in Rheinland-Pfalz haben sich schon über 38% der Landtagsabgeordneten für die Initiativen-Forderung ausgesprochen, darunter die gesamte CDU-Fraktion.
Der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsvorsitzende, Christian Baldauf, erklärte gegenüber der Initiative Familienschutz, daß er sich im Rahmen einer Bundesratsinitiative dafür stark machen werde, die Beitragssätze in den Sozialversicherungen nach Anzahl der Kinder zu staffeln. Hans-Josef Bracht, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion, verwies in seinem Schreiben im Namen der CDU-Landtagsfraktion auf das Acht-Punkte-Papier der CDU Rheinland-Pfalz „für eine ganzheitliche Familienpolitik“. Darin fordert die rheinland-pfälzische CDU-Fraktion die Anerkennung der Erziehung von Kindern als Familienarbeit, in dem sich „Erziehungszeiten verstärkt in den späteren Rentenleistungen widerfinden“. Bracht, selbst Vater von drei Kindern, unterstützt zudem die Position, daß langfristig „die Beitragssätze in der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung nach der Anzahl der Kinder gestaffelt werden, indem Versicherte für die Zeit der Kindererziehung einen Beitragsbonus erhalten.“
(Bild: geralt/pixelio.de)
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Kommentare
9.03. 0:00
Susanne
Wieviele und welche Abgeordneten, die nicht der CDU angehören, haben sich denn für die Sozialreform ausgesprochen?
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