20.10.2010

Neuer individueller AbgeordnetenCheck

Individueller AbgeordnetenCheck gestartet

Neuer individueller AbgeordnetenCheck

Der AbgeordnetenCheck.de ist das neueste und modernste Internetinstrument zur Stärkung der Demokratie. Er bietet ab heute allen Bürgern die Möglichkeit, jederzeit individuell in einen öffentlichkeitswirksamen Kontakt mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu treten und damit ihre Anliegen direkt in die politische Meinungsbildung einzubringen.

Der AbgeordnetenCheck.de stärkt die Position der stimmberechtigten Bürger vor Ort. Jeder Abgeordnete ist primär den Bürgern in seinem Wahlkreis verantwortlich ist, die ihn gewählt haben. Die Bürger können ab heute "ihre" Abgeordneten öffentlichkeitswirksam auffordern, zu allen politischen Themen und Gesetzesvorhaben Stellung zu nehmen. Und das über die gesamte Legislaturperiode hinweg. Alle Fragen und Forderungen an die Abgeordneten sowie deren Antworten werden veröffentlicht und durch eine Redaktion aufbereitet. So entsteht ein politisches Profil jedes einzelnen Abgeordneten, das am Ende wahlentscheidend sein kann.

Der jetzt neu geschaffene individuelle AbgeordnetenCheck zwischen Bürgern und Parlament ergänzt den bereits bestehenden Bereich für politische Initiativen zivilgesellschaftlicher Gruppen auf AbgeordnetenCheck.de. So entsteht ein ausgewogenes Gesamtbild. Der Bürger kann sich auf AbgeordnetenCheck.de den Forderungen von Bürgerinitiativen anschließen oder einfach selbst öffentlich Fragen und Forderungen an ausgewählte Abgeordnete stellen. Er kann sich über das politische Profil aller Abgeordneten informieren sowie sämtliche politischen Vorgänge öffentlich kommentieren.

--> Zum individuellen AbgeordnetenCheck.de
--> Zu den aktuellen Initiativen auf AbgeordnetenCheck.de

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Kommentare

  • 23.11. 19:09

    Rudi Gems

    Lieber MdB-Mitarbeiter! Und die Anderen!

    Mit Ihrem Kommentar, bedienen Sie fast alle Vorurteile, die man schon immer von Abgeordneten hatte.

    Natürlich ist die Belastung groß, der sich ein Abgeordneter stellen muss. Ich konnte mich damals selbst, in Bonn, als ich einen Abgeordneten besuchen durfte, davon überzeugen, was dort so alles abgeht.

    Das sind die Abgeordneten aber doch selber Schuld, wenn sie sich in eine solche Bürokratie involvieren lassen, wie sie im Bundestag üblich ist.

    Die Abgeordneten sind aber, nach dem GG, die Vertreter des Volkes. Wenn es also, für einen Abgeordneten, jetzt schon eine unzumutbare Belastung sein soll, sich um die Belange und Anfragen der Bürger zu kümmern, würde ich mal die Arbeitsbelastung im Bundestag, überprüfen? Nirgendwo steht, das Abgeordnete, die Bürokraten des Bundestages, stellen oder gar ersetzen sollen. Sowas, wird angeordnet.

    Die ganzen Ausschüsse, wo die Abgeordneten mitmachen, sind fast reine Schwätzerkränzchen. Wenn wirklich was beschlossen wird, wird das i.d.R. sowieso, von außerparlamentarischen Sachverständigen, erörtert, und dann, in "Basta Manier", per Koalitionsbeschluss, von der Regierung durchgezogen.

    Sie sollten sich also schon bessere Argumente überlegen, warum Abgeordnete, nur begrenzt, hier mitmachen können oder wollen?

    Grüße, Rudi

  • 22.11. 21:44

    Bärbel Fischer

    Was hier die MdB-Mitarbeiter schreiben ist ja hochinteressant!!! Sie behaupten allen Ernstes, unsere gewählten Volksvertreter hätten selbst gar keine Meinung zu den Fragen, die uns Bürgern und Familieneltern so sehr auf den Nägeln brennen. Hier geht es immerhin um Demografie, Sozialpolitik und Generationensolidarität. Natürlich, wenn ich als Abgeordneter kinderlos bin, Superbezüge und Diäten einstreiche und mein Alter x-fach abgesichert ist, dann interessiere ich mich lieber für Verkehrspolitik oder Finanzen.
    Gut zu wissen! Dann erübrigt sich nämlich mein Wahlkreuz bei den Damen und Herren der sog. Volksparteien. Ich schlage vor, künftig die Ökologische Familienpartei ÖDP zu wählen. Unsere Kandidaten wüssten sehr wohl Bescheid über die Notwendigkeit einer familienfairen Sozialreform.

    Wer bis jetzt noch geglaubt hatte, unsere Politiker würden sich für uns und unsere Probleme interessieren, der ist jetzt restlos aufgeklärt.

  • 22.10. 20:32

    Sigrid Moll

    Ich find´s gut, weil Politiker eine Verantwortung haben und nicht dauernd über die Köpfe der Bürger hinwegentscheiden dürfen.
    Wenn die Sache fair bleibt, ist das wirklich ein Weg.

  • 21.10. 13:01

    MdB-Mitarbeiter

    Dies ist eines dieser Portale (wie u.a.a. abgeordnetenwatch) die darauf setzen, die Mitarbeiter in Bundestagsbüros und Fraktionen für ihre Zwecke zu benutzen. Das Ergebnis ist, dass die Ressourcen zulasten wirklicher inhaltlicher Arbeit gehen, wobei nicht selten negative Rankings erstellt werden, wenn Fragen nicht beantwortet werden, weil die Zeit dazu nicht reicht, man aber "genötigt" wird, da mitzumachen.

    Um ein Beispiel zu nennen: Bürger fragt individuell (s)einen MdB zum Thema Rentenreform an. Da Rentenreform nicht zum Fachgebiet des MdB gehört, leitet dessen Büro die Anfrage entweder an den zuständigen Fraktionsreferenten oder den zuständigen Fach-MdB. Einer davon (beim MdB einer der Mitarbeiter) denkt sich was aus, was passen könnte und schickt das zurück an den ursprünglichen MdB. Dieser formuliert das dann so um, dass es in das Schema des MdB passt und sendet es via Plattform zurück an den Bürger.

    Ergebnis: Bürger glaubt, Abgeordneter hat geantwortet, dieser weiß aber i.d.R. nichts davon, dafür hat er gar keine Zeit.

    Es ist ja nicht so, dass die Abgeordneten den Kontakt zu Bürgern via Internet vermeiden, im Gegenteil, viele sind mehr und mehr im Web 2.0 unterwegs. Der Kontakt zu Bürgern vollzieht sich aber immer noch mehr und kommunikativer, unmissverständlicher in in Veranstaltungen und Diskussionen in den Wahlkreisen, sowie öffentlichkeitswirksamer über Massenmedien (Tageschau, Regionalnachrichten, Spiegel und Spiegelonline, Boulevardpresse)

    Wenn das so weiter geht, wird auch MdB- und Fraktionsbüros nichts weiter übrig bleiben, als solche Aufgaben an externe Agenturen auszulagern, vorbei ist es dann mit der "direkten" Kommunikation. Kein Bundestagsabgeordneter hat eine große Public Relations-Abteilung.

    Besser sind da Initiativen wie Campact, die direkt selbst in die politische Diskussion eingreifen und den Bürgern ein effektives Mittel zur Mitgestaltung geben.

    [Redaktion AbgeordnetenCheck.de: Auch der AbgeordnetenCheck greift direkt selbst in die politische Diskussion ein und gibt dem Bürger ein Mittel zur Mitgestaltung an die Hand. Siehe dazu den Bereich für politische Initiativen auf AbgeordnetenCheck.de: http://www.abgeordneten-check.de/kampagnen.html]

  • 21.10. 11:40

    Helge

    Die Seite scheint mir eher ein Propaganda Instrument für bestimmte Interessen zu sein, die unter dem Deckmantel "Wir Bürger checken jetzt mal unsere Abgeordneten". Schade. Es gibt bessere Seiten im Netz ...

  • 21.10. 11:08

    Peter Rubin

    ich finds einfach gut. Nach 60 Jahren scheinbarer Demokratie endlich mal dem '' WIRKLICHEN Souverän'' die Gelegenheit des Nachhakens, des Überprüfens zu geben. Diesem Selbstbedienungsmodus, der sich so entwickelt hat, auf die Finger zu schauen und ggf zu klopfen. Es wird höchste Zeit für eine gerechtere Verteilung von Arbeit und Vermögen zu sorgen. Immer mehr Arbeitsplätze gehen verloren an Roboter oder ins Ausland. Arbeitsfreie bleiben & müssen versorgt werden. Alle Maschinen/Roboter müssten hoch besteuert werden und Steuern zahlen. Der gigantische Beamtenapparat muss reduziert werdcen. Neues Denken, neue Werte braucht das Land, braucht der Mensch... und Bürger.

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