14.09.2009
Jetzt ist es soweit. Die Familien müssen handeln. Gemeinsam können wir die Kindergartenpflicht verhindern.
Die Politik will die staatliche Kindergartenpflicht. Es steht schon im Parteiprogramm der CDU. Dies ist ein Übergriff des Staates auf die Freiheit und das Erziehungsrecht der Eltern, das in Art. 6 GG ausdrücklich geschützt wird.
Schreiben Sie jetzt Ihrem Abgeordneten und fordern Sie ihn auf, sich eindeutig gegen die staatliche Kindergartenpflicht auszusprechen. Schreiben Sie auch den Parteivorsitzenden.
Jetzt haben wir die Chance, die Familie zu schützen und die Zukunft unserer Kinder zu sichern. Machen Sie mit!
Zur Begründung: Kindergartenpflicht verletzt das Grundgesetz
Die Institutionen von Ehe und Familie bilden die tragende Grundlage des Zusammenlebens der Bürger in unserem freiheitlichen Rechtsstaat. Sie bedürfen daher des besonderen Schutzes vor staatlichen Eingriffen.
Die Erziehung der Kinder ist das prinzipielle und natürliche Recht der Eltern. Deshalb ist es als Grundrecht in Artikel 6 des Grundgesetzes festgeschrieben.
Eine Kindergartenpflicht verletzt Buchstaben und Geist der Verfassung. Denn Demokratie basiert auf der Gewissheit, daß der Bürger in der Lage ist, in grundlegenden Lebensfragen – und dazu gehört an vorderster Stelle die Erziehung der eigenen Kinder – eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.
Eine Kindergartenpflicht schadet den Kindern, weil sie verhindert, daß Kinder die beste Erziehung bekommen, nämlich die Erziehung, welche ihre Eltern als richtig erkannt haben. Denn die Eltern kennen ihre Kinder am besten.
Eine Kindergartenpflicht entmündigt Eltern in ihrem zentralen Verantwortungsbereich, weil damit die Erziehung der Kinder und die Entscheidung über die beste Form ihrer Betreuung aus den Händen der Eltern genommen wird.
Eine Kindergartenpflicht vergiftet das Verhältnis zwischen Bürgern und Staat, denn sie ist Ausdruck des Misstrauens des Staates gegenüber den Bürgern.
Hintergrundinformationen
Weitere Informationen und Argumente finden Sie in folgenden Blogs, Artikeln und Interviews
Es geht um staatlichen Zwang – Interview mit Hedwig von Beverfoerde
Eltern müssen Pflichten wahrnehmen – Interview mit Regine Schwarzhoff
Erziehungsprimat der Eltern – Interview mit Prof. Johannes Schroeter
Kindergartenpflicht und Politik – Interview mit Carlos A. Gebauer
Wie christlich ist die Union? – Interview mit Martin Lohmann
Christoph Kramer: Wer will die Kindergartenpflicht?
Stefan Fuchs: Kindergartenpflicht – politisches Wollen vs. Wirklichkeit
Johannes G. Klinkmüller: Kinder, Gärten, Krippen: Erinnerungen und Gedanken.
Dr. Konrad Adam: Notversorgung für alle
Beatrix Herzogin von Oldenburg: So ein Kindergarten!
Marie Luise Schellen: Die Zerstörung der bürgerlichen Familie
Staat und Elternverantwortung – Interview mit dem Erziehungswissenschaftlern Albert Wunsch
Familien-schutz.de: Familiäre Kinderbetreuung bringt keinen Bildungsnachteil
Zitate zur Kindergartenpflicht:
“Eine per Gesetz geregelte Verpflichtung zum Kindergartenbesuch ist eine Bevormundung bzw. Entmündigung. (…) So werden Väter und Mütter nicht zur Wahrnehmung einer qualifizierten Erziehungsleistung herausgefordert, sondern statt dessen weitgehend kalt gestellt.” Dr. Albert Wunsch, Erziehungswissenschaftler
“Weil Kinder ein überaus wirksamens Hindernis auf dem Weg darstellen, der in dem grossen Arbeitshaus für alle endet, soll die Kindererziehung nicht länger Recht und Pflicht der Eltern sein, sondern Sache des Staates. Weniger Freiheit also, zumindest für Eltern.” Dr. Konrad Adam, ehem. Chefkorrespondent der Welt
„Ziel ist die kontinuierliche (Voll)Erwerbstätigkeit beider Eltern und die ganztätige institutionelle Betreuung von Kindern.“ Stephan Fuchs, Verwaltungswissenschaftler am Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie (I-DAF)
“Eine sozialistische Kindergartenpflicht widerspricht der christlichen Freiheit und fesselt das ursprüngliche Elternrecht.” Martin Lohmann, Journalist und Geschäftsführer
“Es sind die Eltern, die festlegen, wie ihr Kind gebildet, betreut und erzogen wird. Nach der katholischen Soziallehre sind alle anderen Erziehenden subsidiär und eigentlich nur im Auftrag der Eltern tätig. Von daher ist es vermessen, wenn irgendwer beansprucht, sich die Kinder verfügbar zu machen und sie mit eigenen Ansätzen erziehen, bilden und betreuen zu wollen.” Prof. Dr. Johannes Schroeter, Landesvorsitzender des Familienbundes der Katholiken in Bayern
“(…) der oft bemühte “Schutzbedarf” des schwachen Kindes [ist jedenfalls] kein Argument für diesen weiteren staatlichen Zwang. Viele alte Menschen sind auch “schutzbedürftig”. Führen wir deswegen eine staatliche
Altersheimpflicht ein? Mein Eindruck ist eher: Der Gesetzgeber traut sich nicht zu, ein Gesetz zu formulieren, das die wirklich Hilfebedürftigen beim Namen nennt. (…) Deswegen werden vorsorglich gleich alle in die Pflicht genommen, damit die richtigen jedenfalls dabei sind.” Carlos A. Gebauer, Rechtsanwalt und Publizist
11.07.2011, handelsblatt.com
Eurokrise: Italiens Regierung kann interne Risse kaum verbergen
11.07.2011, spiegel.de
Euro-Krise: Merkel drängt Italien zu Sparkurs
8.07.2011, tagesschau.de
Merkel stellt Urteil von Ratingagenturen in Frage
Kommentar schreiben
Kommentare
8.09. 15:05
Susanne
Die törichten Ideen von Buschkowsky sind nicht einmal in der Koalition des Berliner Senats mehrheitsfähig. Kommen könnte höchstens ein Vorschuljahr. Daran würde die Republik nicht zugrundegehen und die Verfassung würde deswegen auch nicht auf den Kopf gestellt. Viel Lärm um nichts.
3.01. 23:24
ania
warum verurteilt ihr?
verurteilt lieber nicht denn auch ihr könnt verurteilt werden!
homeschooling hat seine vor und nachteile, kindergarten ebenso, arbeit ebenso, sport auch.
ALLES hat seine vor und nachteile!
wisst ihr was freiheit ist?
FREI zu DENKEN, sich nicht von den medien eintrichern zu lassen, was gut für euch und eure mitmenschen ist.
sich selbst vertrauen. und seinen mitmenschen.
ich bin voll und ganz für homeschooling und ziehe meinen hut vor der familie dudek und anderen die sich nicht die freiheit nehmen lassen.
ihr die so streng urteilt, habt ihr euch schon mal mit dieser thematik auseinander gesetzt?
habt ihr mit familien gesprochen die ihren kindern den hausunterricht bieten?
Habt ihr jemals gesehen das homeschooler isoliert zu hause sitzen?
habt ihr all das mit euren eignen augen gesehen?
habt ihr solche menschen kennengelernt?
kennt ihr deren freundeskreis?
woher nimmt ihr euch das recht diese menschen und ihre art zu leben so sehr zu verurteilen?
ihr wollt das kinder lernen mit verschiedenen menschen umzugehen, doch seid ihr ihnen ein vorbild?
vertraut ihr der schule mehr als euren eigenen eltern?
toleranz und freiheit würde unzählige streitereien verhindern.
warum streietet ihr euch?
heisst es nicht: liebe deinen nächsten wie dich selbst!
11.11. 0:47
Mindarella Meelik
Kindergartenpflicht - auf gar keinem Fall!
Wieso redet niemand darüber, dass die meisten Erzieherinnen schlecht ausgebildet, frustriert, überlastet sind und keine Weiterbildung oder Supervision machen müssen? Dass sehr viele Kinder in den Kindergärten unglücklich sind und sogar darüber hinaus krank werden, weil die Erzieherinnen nicht genügend auf die Bedürfnisse eingehen können und die Kinder nicht ernst nehmen, sie sogar anschreien oder psychisch demütigen? Und/oder, dass die Eltern für die Erzieherinnen eher als störende Elemente sind? Etc.
Ich kenne wenige Kinder, die gerne in den Kindergarten gehen. Diese, die das machen, gehen nicht in große staatliche Kindergärten, sondern in Elterninitiativen, wo die Betreuung meist viel qualitativer ist. Kann der Staat so eine Qualität in allen Kindergärten garantieren?
Es wird nur über die Zahl der Kindergartenplätzen (bzw. Krippenplätzen) geredet, aber nicht über die Qualität. So etwas darf nicht sein!!! Quantität darf nicht über Qualität gehen.
Abgesehen davon, dass es nicht sein kann, dass in einem demokratischen Land die Menschen so bevormundet werden. Durch den Schulzwang beispielsweise wird nichtkriminellen Menschen - Eltern - die Ortbestimmungsrecht genommen. Das ist doch unerhöhrt! Ich arbeite viel im Ausland und wenn ich erzähle, welche Zustände in Deutschland herrschen, dann glauben mir viele nicht. Es ist auch kaum zu glauben.
29.09. 16:22
Katharina Obeschelp
Ich bin auch gegen eine Kindergartenpflicht - und wenn, dann erst im letzten Jahr vor der Schule. Ich habe 4 Kinder, zwei davon sind schon im Gymnasium, eins in der Grundschule, das vierte erst 2 Jahre alt. Ich habe alle Kinder erst spät in den KiGa getan, weil ich es gut fand, sie mölichst selbst zu eziehen. Danach hatte ich einen elterninitiierten KiGa, bei dem ich echt wusste, was ich bekomme. Hätte ich nur die Möglichkeit gehabt, sie in einen städtischen zu tun, hätte ich mich vermutlich GANZ gegen KiGa entschieden. Was ich mitkriege, lernt man da in erster Linie harten Umgang und schlechte Wörter. Davor würde ich mein Kind lieber schützen wollen.
Besser wäre es, Elternausbildung zu finanzieren, zB www.PEP4Kids.de
26.09. 22:28
Andreas Westerbarkei
Kaum zu fassen, alles soll "von oben" geregelt werden. Was traut der Staat den Eltern noch zu? Warum nicht Eltern fördern, dass sie eigenverantwortlich denken und entscheiden können?
Hat der Staat Angst vor mündigen Bürgern und Bürgerinnen?
25.09. 13:30
H. Uhlig
Es wird leider nirgends thematisiert, das es selbst in dem Unrechtsstaat DDR keine Krippen- und keine Kindergartenpflicht gab. Wer es sich leisten konnte und von der Frühunterbringung nicht überzeugt war, lies sein Kind ohne staatliche Einmischung zu Hause.
Machen wir uns doch nichts vor, die Rufe nach einer "Pflicht", ob nun Pflichtuntersuchung, Pflichtbesuch von Krippe- oder Kindergarten etc. dienen einer Lobby, denen Kinder dem Grunde nach egal sind und die in Kindern nur eine Wirtschaftsankurbelung bzw. eine Gewinnmaximierung und damit den Erhalt ihres Status Quo sehen.
Je weniger Kinder in Deutschland geboren werden und aufwachsen, desto schlimmer wird diese Entwicklung fortschreiten.
Je schlimmer diese Entwicklung fortschreitet, desto weniger Kinder werden geboren werden - und von diesen Wenigen dann noch Geborenen werden viele nicht mehr in Deutschland aufwachsen (wollen).
25.09. 11:12
Erik Uhlmann
Zusatz: Sicherlich sollten Eltern ihre Kinder die ersten 3 Jahre zu Hause lassen dürfen. Aber wieso sollte ein Kind ab dem 4. Lebensjahr nicht in eine Kindertagesstätte oder zu einer Tagesmutti gehen müssen? Chancengleichheit beginnt nicht erst in der Schule. Nur können die Kleinen noch nicht für sich entscheiden in den Kindergarten zu gehen. Da sollten die Eltern die beste Entscheidung für das Kind treffen und nicht nur für sich, z.B.aus Angst, dem Kind könne in der Kita etwas fehlen. Soll es dann ansonsten gleich von Zuhause in die Schule? Ob das Elternhaus der Sozialisierung eines Kindes einer Kita gerecht werden kann ist äußerst fraglich. Es geht doch um unsere jetzige und zukünftige Gesellschaft und deren Moral. Es gab schon immer Gesellschaftsverträge, die zwar die völlige Selbsüberlassung und Freiheit einschränkten aber das Miteinander und Füreinander stärkten.
24.09. 17:49
Erik Uhlmann
Auf der einen Seite den Einfluss des Staates herbeibeschwören und den Managern nicht die Millionen Boni lassen und bei dem wichtigsten Gut des Landes soll sich dieser raushalten? Wer sein Kind nicht gerade bei einer Tagesmutti hat kann in der Kita das ein oder andere Kind sehen, für das die Kita ein Segen ist. Und was ist mit den Kindern, deren Eltern nicht einmal mehr die Ambitionen haben diese in den Kindergarten zu bringen, den Kindern eine warme Mahlzeit, Zuwendung oder ein bißchen Freude zu schenken. Zudem bringt diese Pflicht den bedeutenden Vorteil mit, dass jedem Kind das Recht auf einen Kita-Platz gegeben werden muss.
@ Fr. Dr. Böhm: Super Einstellung!!! Geld macht Kinder nicht glücklich, höchstens die Eltern. Schön wäre es dann, wenn diese glücklichen Eltern auch dem Kind Glück geben könnten. Ist es so? Nein! Denn auf das Geld kommt es da nicht. Statt Kindergelderhöhung oder ähnliches bin ich ebenso für zweckgebundene Leistungen, die dem Kind dann auch tatsächlich zu Gute kommen. Endlich erkennt die Politik einen Teil der Missstände in unserer Gesellschaft und handelt. Sollten wir auch tun!!!
22.09. 13:41
Dr. Weber Matthias
Es wird Zeit, daß die Kindergartenpflicht kommt! Ebenso muss die Pflichtuntersuchung beim Kinderarzt kommen.
Daß in unserem Land immer mehr Eltern Kinder vernachlaessigen, muss gestoppt werden. Die staendige Freiheits- und Selbstbestimmungsdiskussion ist vollkommen ueberholt und dumm. Die meissten Menschen kommen mit zu viel Freiheit und zu wenig Regeln nicht klar und alle reden nur was sie wollen und was ihre Rechte sind. Nur die Pflichten kennt keiner mehr!
Familien sind nach meiner Meinung nicht schlecht in Deutschland gestellt. Kaempfen wir lieber fuer mehr Arbeit und daß sich Arbeit wieder lohnt. Menschen die nicht arbeiten wollen, duerfen nicht mehr unterstuetzt werden!
Kinder brauchen Kindergaerten fuer die Bildung und fuer soziale Kontakte. Geld wird hier direkt an die Kinder weitergegeben und nicht in Alkohol der Eltern versenkt!
Taeglich neue Verrohungsmeldungen unserer Gesellschaft und Ihr wollt noch immer mehr Freiheit fuer alle?
Unglaublich!
20.09. 0:11
Dr. Dorothea Böhm
Statt dass der Schulgebäudeanwesenheitszwang beendet wird, will die CDU sogar in die gegenteilige Richtung marschieren und jetzt auch noch einen KiGa-Gebäude-Anwesenheitszwang einführen?
Wundert Euch bloß nicht, wenn immer mehr junge Leute abhauen: Wer wie unser Staat Eltern finanziell ausbeutet, Kinder verarmen lässt, und Familien dann auch noch bevormundet, der verdient es, verlassen zu werden.
Seiten: 1