5.05.2010
Über die Vorgänge rund um die "Sexualerziehung" in einer Salzkottener Grundschule hat die ehemalige Nachrichtensprecherin Eva Herman eine Reportage in zwei Teilen beim KOPP-Verlag veröffentlicht
Skandal in NRW: Mütter in Erzwingungshaft!
von Eva Herman
Es ist ein unglaublicher Skandal, der sich derzeit im nordrhein-westfälischen Salzkotten ereignet, der von den Massenmedien jedoch weitgehend unter den Tisch gekehrt wird: Dort werden Mütter mehrerer Kinder tagelang in Erzwingungshaft genommen, weil sie ihre Kinder nicht am Sexualkundeunterricht der Schule, mit dessen Inhalten sie nicht einverstanden sind, teilnehmen lassen! Leben wir Deutsche inzwischen in einer Diktatur? Oder wie anders soll man das bezeichnen, was sich dort ereignet?
Eine genauere Schilderung:
Vor wenigen Tagen wurde Frau D., Mutter von acht Kindern, aus dem Gefängnis der JVA Gelsenkirchen entlassen: Acht Tage hatte sie dort … weiterlesen beim Kopp-Verlag
Teil 2:
Bis vor fünf Jahren war es an der katholischen Liboriusschule, der einzigen Grundschule in Salzkotten, kein Problem, wenn die Eltern ihre Kinder nicht zum Sexualkundeunterricht schicken wollten. Doch seit die Schule eine neue Schulleiterin hat, wird gewaltsam in die Rechte der Familien eingegriffen. Thekla Tuschen, selbst Katholikin und studierte Theologin, will die ethischen Bedenken tiefgläubiger Baptisteneltern (evang. Kirchenfamilie) nicht akzeptieren. Sie besteht darauf, dass die Kinder zum Sexualkundeunterricht erscheinen, obwohl das Grundgesetz in dieser Auseinandersetzung eindeutig aufseiten der Eltern steht. Die Rektorin begründete ihre Entscheidung lapidar damit, die Sexualerziehung sei jetzt so verbindlich wie der Mathematikunterricht.
Zur Kampagne Stoppt Sexualkunde-Zwang für Grundschüler! auf abgeordnetencheck.de
Foto: familiyfair.de
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Kommentare
14.10. 20:35
Ebert
Wieso schweigen Politiker und Medien über diesen Skandal und überhaupt über die vielen Neuerungen zum Pflichtfach „Vielfalt der Sexualität“ in den Grundschulen? Das Volk müsste doch über soch grawierende Entscheidungen informiert werden. Wieso wird das höchste Eigentum "KINDER" den Eltern so still und heimlich weggenommen und moralisch kaputt gemacht? Wem gehören denn die Kinder? Ist das Gefängnis nicht für Verbrecher und Böse erfunden worden und nicht für harmlose Eltern? Mütter die unter Schmerzen Kinder zur Welt bringen werden entmündigt und ins Gefängnis gesteckt. Hilfe! Auch ich und sehr viele Menschen in meinem Umkreis kämpfen für die Gerechtigkeit und gehen lieber ins Gefängnis anstatt sich ligeal berauben zu lassen. Wann kommt die ganze Geheimnistuerei mal ans Licht, denn viele glauben gar nicht das so etwas in Deutschland abgeht? Wir wollen kein Zwang in der Grundschule und schon gar nicht die Frühsexualisierung.
Eltern wehrt Euch, denn es sind Eure KINDER!
26.11. 13:17
Rudi Gems
Wenn ich die Mehrzahl dieser Kommentare hier lese, läuft es mir eiskalt den Rücken herrunter!
Dann müsste ich ja euer Ideal sein? Ich bin 1951 geboren. Bei uns brachte noch der Klapperstorch die Kinder. Sex war, wenn Frauen und Männer getrennt auf die Toilette gingen. Sex kam in der "Volksschule" gar nicht vor, und wenn, dann nur indirekt (z.B.Kleidervorschriften) und dann gleich mit einer Moralpauke, die keiner verstand. Selbst der Jesus, wurde durch eine "unbefleckte Empfängnis" erzeugt.
Später fragte ich dann meinen Lehrer, mit 13 Jahren, als wir in der Schule über Vererbung in Familien sprachen, "Warum Kinder etwas von dem Vater bekämen, wenn dieser mit den Kindern, überhaupt nicht in Berührung käm?" Mit 14 jahren, kam dann eine "Aufklärungsfahrt", aus der wir allerdings, dümmer wieder nach Hause fuhren, als wir hingekommen waren. Man hatte uns nur über die Gefahren und Verbote in der Sexualität informiert.
Scheidungen waren verboten. Für Frauen bedeutete es das höchste Glück, geheiratet zu werden. Sex und Lust für Frauen, waren gesetzlich vorgeschrieben. Menschen gingen in eine Ehe, ohne darauf vorbereitet zu sein. Der bestialische Akt, wo Frauen bei einer sogenannten "Entjungferung", vergewaltigt wurden, stand hoch im Kurs und wurde vergöttert und glorifiziert.
Dies scheinen ja dann, eure Ideale zu sein, denen ihr hinterhertrauert? Ihr widert mich an! Mich hat es jedenfalls in Sachen Sex, nicht glücklich gemacht!
Grüße, Rudi Gems
9.05. 17:14
Corinna O.
Ganz klasse! Das Ergebnis davon, was passiert, wenn Schüler vom Sexualaufklärungsunterricht ferngehalten werden, konnte ich im letzten Schuljahr an meiner Berliner Hauptschule beobachten als mich eine fast 15-Jährige türkische Schülerin fragte, ob Männer schwanger werden können. Ganz klasse. Und dann über Teenagerschwangerschaften meckern. Wenn die Eltern selber ihre Kinder anständig aufklären würden, wäre das alles kein Problem. Aber anscheinend ist das ja nicht der Fall und daher bin ich deutlich PRO AUFKLÄRUNGSUNTERRICHT!!!
6.05. 10:19
Iwona
Nehmen Sie einmal das Info-Blatt des Freundeskreises Maria Gorettie.V. in die Hand, dann wird Ihnen ganz klar wie verzweifelt die Eltern seit Jahren in ALLEN Bundesländern gegen die Indoktrinierung der Kinder in SE"erziehung" kämpfen. Die Infoabende in den Schulen sind nur pro forma und sonst gar nicht. Salzkotten ist nur der Anfang des Dramas, wenn sich in der Hinsicht nichts tut, werden andere Eltern auch in Gefängnis wandern. Ältere Generation kann sich bestimmt noch an die Rassenkunde erinnern? Deutschland soll sich als Demokratisches Land bezeichnen? Gelogen
Grüße alle die tapfer für die Kinder "kämpfen"
6.05. 8:44
Hedwig v. Beverfoerde
Sehr geehrte Frau Paull,
in meinem Bundesland Sachsen-Anhalt müssen wir Eltern ebenfalls dem Sexualkunde-Unterricht in der Grundschule zustimmen. Wenn wir nicht einverstanden sind, haben wir das selbstverständliche Recht, unser Kind von diesen Unterrichtseinheiten befreien zu lassen. In NRW ist das anders. Dort KANN befreit werden, MUSS aber offenbar nicht, wie an den Salzkottener Fällen abzulesen ist.
5.05. 20:22
Monika Paull
Das stimmt nicht. Wir Klassenlehrer mussten immer die Genehmigung der Eltern einholen, bevor wir mit dem Sexualkundeunterricht angefangen haben und die Eltern konnten ihre Kinder davon fernhalten, wenn sie nicht mit dem Unterricht einverstanden waren.Das war im Schulgesetz festgehalten (ASCHO).Ich verstehe nicht wie diese Zustände in Salzkotten zustande kommen konnten. Mit freundlichen Grüßen Monika Paull
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