5.05.2010
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Milliardenhilfen für Griechenland in einer Regierungserklärung als alternativlos verteidigt. Es handele sich um eine historisch einmalige Notsituation. In einer Reaktion auf die Erklärung warf SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier vor, sie habe geschwankt wie ein Rohr im Wind und würde das nachträglich zur Strategie erklären.
In ihrer Erklärung hatte Merkel wörtlich gesagt "Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Zukunft Europas und damit um die Zukunft Deutschlands in Europa“.
Wie der „Focus“ berichtet, rief die Kanzlerin dazu auf, dass Gesetz für das derzeit 110 Milliarden schwere Rettungspaket rasch zu verabschieden. Es soll nach am Freitag Bundestag und Bundesrat passieren.
(Bild: figurius/pixelio.de)
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Kommentare
1.03. 16:53
Hartwig
Politik ist die Kunst des Möglichen - alternativlos ist der Tod.
Alternativlos = jenseits des Vorstellbaren. Arme Politik, der es nicht um Europa und dessen Menschen geht.
5.10. 14:40
Rofini
Die Griechenlandhilfe wie sie Frau Merkel will hilft nicht den Griechen. Wirksame Hilfe für Griechenland sind Schuldenschnitt und zurück zur eigenen Währung. Nur dann helfen die geforderten strukturellen Änderungen und Griechenland hat die Chance wieder auf die Beine zu kommen.
Übrigens "alternativlos" hieß früher "die Partei hat immer recht".
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