31.08.2012

Aufruf gegen das Betreuungsgeld

Ex-Familienministerinnen finden Betreuungsgeld „beschämend“

Aufruf gegen das Betreuungsgeld

In einem gemeinsamen Beitrag in der „Zeit“ fordern Rita Süssmuth und Ursula Lehr (beide CDU) sowie Christine Bergmann und Renate Schmidt (SPD) die Regierung auf, auf die geplante Einführung des Betreuungsgeldes zu verzichten. Die vier ehemaligen Familienministerinnen halten das Betreuungsgeld für „strukturell unwirksam, beschämend und diskriminierend für die Frauen“. Es sei „nicht mehr als ein monatliches Taschengeld“. Vor allem Müttern mit geringem Bildungsgrad würde das Betreuungsgeld als Anreiz dienen, ihre Kinder nicht in einer Krippe anzumelden. 

„Gerade vor dem Hintergrund des absehbar unzureichenden Ausbaus der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren wäre es sinnvoller, die für das Betreuungsgeld eingeplanten Mittel in diesen Bereich zu investieren“.

Quelle: Zeit

Bilder: bmfsfj.de

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Kommentare

  • 20.01. 14:20

    Dr.Orth

    Die alten Damen haben ihre Kindheit wohl schon lange vergessen, vielleicht wollen sie auch nur ihren eigenen Lebensentwurf rechtfertigen. Ihre Einstellung ist unmaßgeblich, entscheidend muss die Meinung der tatsächlich Betroffenen, nämlich junger Eltern und vor allem das Wohl der Kinder sein. Und der Rat der Fachleute, die in langen Studien festgestellt haben, dass bis ca. drei Jahre die Bindung an eine Person für die Entwicklung entscheidend ist.

  • 2.10. 19:42

    Bernhard

    Es ist schon peinlich, wieso so viele ältere Frauen sich negativ zum Betreuungsgeld äußern. Schon mal gefragt, wie die betroffenen jungen Familien, Frauen denken? Hier wird doch bloß der eigene Lebensentwurf im Nachhinein gerechtfertigt.

    Wir haben elf Kinder - die schärfste, verletztends und gemeine Kritik und Anfeindungen kamen von Frauen über 50, wenn wir beispielsweise im Park beobachtet wurden.
    Männer haben oft geschmunzelt, ganz selten kamen von diesen verletzende Kommentare.

    Familienarbeit ist auch sehr wertvoll. Die Erwerbsarbeit der Frau wird hochstilisiert - aber die Kindererziehung wird verächtlich gemacht. Armes Deutschland

  • 3.09. 14:24

    salomelani

    Ein Kindergartenplatz kostet die Kommune ca. 1200,- 2400,- Eur.Hier kann sich der Staat mal wieder richtig durch gezielte Volksverblödung bereichern und Frauen mit 100,- Eur abspeisen und das eingesparte Geld durch den ESM an Europas Armenhäuser weiterschleudern.
    Intelligente Frauen werden sowieso arbeiten und nicht zurück an den Herd für 100,- kriechen.
    Ob man da in Deutschland noch Kinder kriegen will, ist fraglich.
    Warum lernen wir hier nicht mal zur Abwechslung (anstelle von den USA:höchste Kriminalität, höchste Scheidungsrate, Land mit den meisten angezettelten Kriegen weltweit) mal von unseren lieben Nachbarn, den Franzosen:Durchschnittskinder 3 pro Familie bei Hochbeschäftigung der Frauen!
    Sante!

  • 1.09. 19:58

    Familienvater

    Es ist bezeichnet, dass sich vor allem "Karriere-Emanzen" gegen das Betreuungsgeld aussprechen. Es ist die natürlichste Sache der Welt, dass eine Mutter ihr Kleinkind selbst betreut und nicht in fremde Hände gibt. Es sind vor allem die Links-Denkenden Politikerinnen und Politiker daran interessiert, Kinder möglichst von klein auf unter staatliche Obhut zu bringen. Anscheinend haben aber sehr viele nur ein Kurzzeitgedächtnis um sich noch an die gescheiterten Versuche (z.B. in der ehemaligen DDR) zu erinnern.

    Auch die Kosten können kein Argument sein. Ein Kindergartenplatz muss von der öffentlichen Hand mit deutlich höheren Zuschüssen subventioniert werden, als die Höhe des monatlichen Betreuungsgeldes.

    Gerade für Mütter, welche ihre Kinder zuhause erziehen, ist die von bestimmten "öffentlichen" Personen angestossene und auch durchgeführte Diskussion "Contra Betreuungsgeld" beschämend.

  • 1.09. 9:33

    Matthes

    Man versucht vor der Wahl Nebenkriegsschauplätze aufzumachen. Wie eben Betreuungsgeld und Homoehe. Um von den kritischen Themen wie Europa und Energie abzulenken. Aber der Wähler wird da kaum mitspielen!

  • 31.08. 10:57

    Dr. Schmidt

    Haben diese Ehemaligen Kinder?
    Ich glaube nicht.
    Darum sind sie nicht kompetent für solche Fragen.
    Und wenn sie Kinder haben, konnten sie sich bei ihrem Politik-Ehrgeiz wirklich selbst um ihre Kinder kümmern?
    Sie sollten den Mund halten und sich um den Verzehr ihrer Politiker-Pension kümmern.
    Was heutzutage geschehen muß sollten die entscheiden, die davon unmittelbar betroffen sind und nicht pensionierte Wichtigtuerinnen.

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