31.08.2012
In einem gemeinsamen Beitrag in der „Zeit“ fordern Rita Süssmuth und Ursula Lehr (beide CDU) sowie Christine Bergmann und Renate Schmidt (SPD) die Regierung auf, auf die geplante Einführung des Betreuungsgeldes zu verzichten. Die vier ehemaligen Familienministerinnen halten das Betreuungsgeld für „strukturell unwirksam, beschämend und diskriminierend für die Frauen“. Es sei „nicht mehr als ein monatliches Taschengeld“. Vor allem Müttern mit geringem Bildungsgrad würde das Betreuungsgeld als Anreiz dienen, ihre Kinder nicht in einer Krippe anzumelden.
„Gerade vor dem Hintergrund des absehbar unzureichenden Ausbaus der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren wäre es sinnvoller, die für das Betreuungsgeld eingeplanten Mittel in diesen Bereich zu investieren“.
Quelle: Zeit
Bilder: bmfsfj.de