4.05.2010

Merkel vor der Vertrauensfrage wegen Griechenmilliarden!

Merkel vor der Vertrauensfrage! Keine eigene Kanzlermehrheit für Griechenmilliarden!

Merkel vor der Vertrauensfrage wegen Griechenmilliarden!

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll im Bundestag die Vertrauensfrage stellen. Das fordert die SPD. Ihr parlamentarischer Geschäftsführer Thomas Oppermann sagte, dass in einer Probeabstimmung von CDU/CSU und FDP zur möglichen Griechenhilfe keine Kanzlermehrheit von Merkel erzielt werden konnte.

Insgesamt sollen 25 Abgeordnete von CDU, CSU und FDP mit "Nein" gestimmt haben

Damit wäre Merkel auf die Unterstützung der Opposition angewiesen und hätte keine eigene Mehrheit im Bundestag mehr. Damit scheint das notwendige gestz für die Zahlungen Deutschlands an Griechenland in ernster Gefahr und darüber hinaus sogar die Kanzlerschaft von Angela Merkel.

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(Foto: alexander-hauk.de/pixelio.de)

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Kommentare

  • 6.05. 11:38

    Rossner

    Frau Merkel, Ihre Politik macht uns Angst!Der Irrenclub der EU diktiert, Sie tun so, als ob Sie taktisch und strategisch denken und handeln nicht im Interesse Ihrer Wähler!Täglich greifen Sie uns immer unverschämter in die Taschen!Und die Ihnen hörige Fraktion stimmt öffentlich dümmlich zu! Die Regierung sollte lernen für IHR Volk zu denken! Dann kann man auch Griechenland helfen!

  • 6.05. 6:31

    Gero Randow

    bitte keine negative Stimmung über Griechenland verbreiten: Es ist klar, dass Griechenland viele Jahre weit über seine Verhältnisse gelebt hat und leider müssen nun nicht nur die Griechen dafür bezahlen.
    Wir haben nicht aufgepaßt!
    Wir haben falsche Regularien eingeführt!
    Wir haben uns in unserem Wohlstand gesonnt und dadurch bei anderen Bedürfnisse geweckt, die sie sich eigentlich nicht leisten konnten.
    Die zur Zeit sehr negativt Stimmung ist fast nur im deutschsprachigen Raum anzufinden und darf nicht in fehlende Solidarität ausufern.
    Das Fundament der Europäische Union sollte und darf nicht nur auf Geldscheinen gebaut sein!
    Es Ist ein deutliches Zeichen vom Fehlen ethischer Werte, wenn ein Volk nur geliebt wird, solange es zahlungsfähig ist. Es besteht darüber hinaus Gefahr, dass alte Gräben und Wunden aus vergangenen Jahrhunderten wieder aufgerissen werden. Die z.T. populistische Stimmungsmache verschiedener Medien und Politiker ist nicht sachdienlich, ja eigentlich unverantwortlich.

  • 4.05. 17:31

    Bernhard Fürst

    Die Ursache liegt im System. Im Prinzip braucht kein Politiker für sein Handeln Rechenschaft ablegen. Aber jeder von uns muss tagtäglich für seine Arbeit haften und wenn er schlechte Arbeit oder Ware produziert erfährt er umgehend die Konsequenzen. Das sollte geändert werden. Dann würden solche Machenschaften wie jetzt mit Griechenland nicht passieren. Niemand fragt nämlich, wer denn geschlafen hat als Griechenland jahrelang seine Zahlen getürkt hat. Es muss dringend eine Vernatwortlichkeit geschaffen werden mit gnadenlosen und harten Konsequenzen.
    Dafür stehe ich ein. Wer sich beteiligen möchte, kann mich gerne unter HISEE@abacho.de kontaktieren

  • 4.05. 17:00

    Freutel Siegfried

    kein Geld für Griechenland - der Euro ist tot wir wollen wieder eine Nationale Währung - wir wollen eine Verfassung Art. 146 GG - wir wollen einen Friedensvertrag - die BRD ist kein Staat sondern eine NGO - wir wollen wieder einen deutschen Staat.

  • 4.05. 15:24

    Michael Risse

    in manchen Läden hing früher ein Schild,worauf geschrieben stand:"Geborgt wird nichts,ich hab's empfunden.Erst ist man die Ware los,und dann den Kunden"Das zum Thema Griechenland.Das Desaster dort ist von deren Oligarchia bewusst eingefädelt worden,weil die Typen sind so gerissen,dass sie fest davon ausgehen konnten,dass es eine Rettungsaktion geben muss,weil dieser Alb"Traum" Europa ja auf Biegen und Brechen durchgeträumt werden muss. Selbst wenn die Hütte brennt,man bleibt im Bett und träumt zu ende.Wenn wir das Geld den unsrigen Banken geben,die griech.Staatsanleihen,wegen der schönen hohen Renditen im Portefeuille haben,dann kostet uns das sofort 44 Milliarden plus.
    Dann könnten wir die Griechen rausschmeissen,und eine Mörderwarnung an die anderen PIGS senden.Es ist Schicht im Schacht.Die Italiener sind nämlich auch gerade auf dem Bail out trip,dicht gefolgt von......
    Ich gehe nach China oder Vietnam,weil die Kiste hier wird gegen die Wand fahren.
    Good Day/night and good luck

  • 4.05. 14:54

    Friedrich Nadler

    Wenn man dann noch Herrn Koehler zitieren darf, der zur Einfuehrung des EURO folgendes Interview gegeben hat:In einem Interview mit dem SPIEGEL sagte er damals klipp und klar:

    "Wenn sich ein Land durch eigenes Verhalten hohe Defizite zulegt, dann ist weder die Gemeinschaft noch ein Mitgliedstaat verpflichtet, diesem Land zu helfen."

    Das war 1992, gerade hatte Horst Köhler als Staatssekretär im Bundesfinanzministerium den Vertrag von Maastricht maßgeblich mitgeprägt - und die darin niedergelegten Stabilitätskriterien für die geplante gemeinsame Währung.

    Und er setzte noch eins drauf:

    "Es wird nicht so sein, dass der Süden bei den sogenannten reichen Ländern abkassiert. Dann nämlich würde Europa auseinanderfallen."

    Starke Worte.

    Leider ist das Erinnerungsvermoegen bei unseren sogenannten Volksparteien nicht sehr gross!!

  • 4.05. 13:43

    anton egetmeyer

    mit kohls gigantomanie haben wir uns diese Suppe eingebrockt und müssen sie nun auch auslöffeln. Sich jetzt im Angesicht der ersten ernsthaften Belastung davon zu stehlen wäre der falsche Weg. Hoffentlich begreifen die Politiker und auch das Volk endlich, daß viel zu schnell versucht wurde, ein einheitliches Europa zu schaffen und nun dringend eine Konsolidierungsphase nötig ist.

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