17.08.2012

Scheitert der Euro, bleibt Europa

Finnland erwartet Auseinanderbrechen der Eurozone

Scheitert der Euro, bleibt Europa

Die Euro-Zone wird auseinanderbrechen, davon ist Finnlands Außenminister Erkki Tuomioja felsenfest überzeugt. In einem Interview mit dem englischen Daily Telegraph erklärte er, "entweder der Süden oder der Norden wird wegbrechen".

Der Euro sei eine "Zwangsjacke", die Millionen Menschen nichts als Not beschere und die Zukunft Europas gefährde.

Noch aber wolle niemand der erste sein, der aus dem Euro aussteigt und die "ganze Schuld" auf sich lade.

Der Zerfall der Euro-Zone stelle aber keineswegs das Ende der Europäischen Union dar. Im Gegenteil, es könnte der EU helfen, "besser zu funktionieren".

 

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(EF)

Bildquelle: (Wikipedia/ Matti Järvinen)

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Kommentare

  • 23.08. 17:56

    Wo

    Soini:

    The coalition government is on thin ice as voters peel away to eurosceptic parties. The True Finns shattered the political order in last year’s election with 19pc support. “Taxpayers here are extremely angry,” said Timo Soini, the True Finn leader.

    “There are no rules on how to leave the euro but it is only a matter of time. Either the south or the north will break away because this currency straitjacket is causing misery for millions and destroying Europe’s future.

  • 20.08. 1:33

    Werner

    @Lilly

    "Warum haben wir nicht solche Politiker, die auch mal an das eigene Volk denken?"

    Weil die obrigkeitshörigen und staatsgläubigen BRD-Bürger immer und immer wieder genau jene Politiker und Parteien, die schon lange nicht mehr zum Wohle des eigenen Volkes handeln, wählen - und im übrigen der gebotene Widerstand gegen offensichtliche Fehlentscheidungen der sogenannten "Volksvertreter", nicht zuletzt EU-Diktatur und Euro-Wahnsinn betreffend, unterbleibt. Es liegt an uns allen, hier eine Änderung herbeizuführen!

  • 18.08. 9:44

    Gerdi

    Respekt vor Politikern, die im Interesse ihres Landes und ihrer Wähler agieren. Und nicht versuchen, dem Volk ihre persönlichen Träumereien von einer Wirtschafts-Union aufzuzwingen, in der der Großteil der Staaten sich schon auf eine Schuldenunion eingerichtet hat.

  • 18.08. 9:36

    Leopold

    Die Selbstbedienungsmentalität der Schuldenstaaten verbunden mit der Unfähigkeit der EU-Regierung in Brüssel reisst die EU auseinander. Denn die Geberländer müssen im Eigeninteresse dieses System sprengen. Schuld hat meiner Meinung nach nicht der Euro sondern die EU-Regierung. Sie vertritt nicht mehr die Ziele der Europäischen Union sondern nur noch Mehrheitsinteressen der Schuldenstaaten.

  • 17.08. 10:48

    Lilly

    Warum haben wir nicht solche Politiker, die auch mal an das eigene Volk denken?

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