16.08.2012

Beamtenbezüge jedoch unantastbar

Griechenland verhängt Zahlungsstopp

Beamtenbezüge jedoch unantastbar

Einem Bericht der „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ (DW) nach hat die griechische Regierung einen inoffiziellen aber umfassenden Zahlungsstopp eingeführt. Demnach werden nur noch die Gehälter der Beamten und die Renten überwiesen. Unternehmen im Staatsauftrag müssen hingegen auf ihr Geld warten. So will sich Griechenland dem Bericht nach über das Jahr retten oder wenigstens so lange, bis sich die Troika erbarmt und empfiehlt,  die eine oder andere „Hilfsmilliarde“ zu überweist. Nur durch diesen Zahlungstopp könnten die Griechen die Anforderungen der Geldgeber annähernd erfüllen, so die DW.

Diese Taktik, die Probleme auf die lange Bank zu schieben, zeigt (kurzfristige) Wirkung. So hat das griechische Finanzministerium im  ersten Halbjahr 4,4 Milliarden Euro weniger ausgegeben als geplant. Jedoch stiegen im Gegenzug zu den „Einsparungen“  die Schulden bei Versorgern und Dienstleistern um 15,4 Prozent. Hinzu kommt, dass die Griechen in der ersten Hälfte des Jahres Kredite in Höhe von zwei Milliarden nicht wie vereinbart beglichen haben. Verschiedene Abgeordnete der „Demokratischen Linken“ drohen, die Regierungskoalition platzen zu lassen, falls man versucht die Beamtenbezüge oder die Renten anzurühren.

Lesen Sie mehr auf: Deutsche-Wirtschaftsnachrichten.de

(OS)

 

Bildquelle: (Pixelio.de/ Gerd Altmann)

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