7.08.2012

Der SPD-Chef und das Geld

Sigmar Gabriel will die Schuldenunion

Der SPD-Chef und das Geld

Rechtzeitig vor den nächsten Wahlen zum Deutschen Bundestag 2013 bringt sich SPD-Chef Sigmar Gabriel in Stellung. Wenn er sich in seiner Partei damit durchsetzt, sind die Fronten geklärt, dann dürfte dem Wähler die Entscheidung schon ein wenig einfacher fallen. Denn Gabriel redet unverhohlen einer Übernahme der Schulden der Krisenstaaten das Wort. Heftigen Applaus erhält der SPD-Mann von der Grünen-Frau Claudia Roth, die ihn nun auf ihrer, der grünen Seite weiß. Sie sucht nach einem Weg zur »Rettung des europäischen Projekts« und nach einer Zukunft »für ein integriertes, demokratisches und soziales Europa«. Der Frankfurter Rundschau sagte sie: »Ich begrüße es, wenn die SPD sich in ihren Überlegungen immer mehr auf grüne Positionen zubewegt«.

Der bayerische Finanzminister Markus Söder warf Gabriel indes »Verschleuderung von Volksvermögen« vor. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt lehnte Gabriels Idee ab.

 

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(oe)

Foto: Kurt F. Domnik  / pixelio.de

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Kommentare

  • 11.08. 10:23

    Lilly

    Das könnte unseren Politikern in Berlin so gefallen, jetzt, nachdem sie mit ihrem Latein (EU und Euro) am Ende sind und das Kind in den Brunnen gefallen ist, das Volk befragen. Sollte dann die Abstimmung mit einem “NEIN” für den Moloch EUROPA ausfallen, die Verantwortung auf das “dumme” Volk schieben.
    So kann man sich dann getrost reinwaschen und dem Volk den “schwarzen Peter” zuschieben.
    Die spinnen wohl !!!!!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/zukunft-der-eu-r…

  • 7.08. 17:12

    Jürgen

    Ich hoffe sehr und werde hierfür auch mit ganzer Kraft eintreten, dass die Verantwortlichen der maßlosen und unermesslichen Steuerverschwendung zur Rechenschaft gezogen werden.

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