31.07.2012

Freie Wähler:

Banken regulieren, Mittelstand schützen

Freie Wähler:

Die Freien Wähler haben in Bezug auf Regulierungen der Finanzwirtschaft klare Forderungen erhoben. Dies geschah durch den Finanzexperten der Partei und Konrad Adenauer Enkel Stephan Werhahn im Bayerischen Landtag. Demnach machen sich die Freien Wähler dafür stark, Banken künftig zu zwingen, bei Geschäften eine Einlagenquote aufzuweisen, die dem tatsächlichen Risiko entspricht.

Dabei mahnten sie aber zu umsichtigen Verhalten gegenüber dem angeschlagenen Mittelstand: „Bei der Anwendung von Basel III müssen jedoch dringend nationale Spielräume zu Gunsten regionaler Förderbanken geschaffen werden, um unnötige Kreditklemmen in der Finanzierung unseres Mittelstandes zu vermeiden.“ Für hochriskante Finanzgeschäfte, wie etwa im Derivatehandel und im Investmentgeschäft, seinen deutlich höhere Eigenkapitalquoten von 25 Prozent vorzusehen.

(OS)

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Kommentare

  • 2.08. 20:47

    Hünefeld

    Das ist schon ein Anfang. Die strikte Bankentrennung von Realwirtschaftsbanken und SpekulationsBanken wäre besser. Wer spekuliert soll auch das volle Risiko tragen!
    Einen erfolgreichen Weg in die Zukunft wird aber nur ein nachhaltiges Geldsystem bieten. Stellt euch mal vor wie nützlich ein Geldsystem sein könnte wenn es über Jahrhunderte Werte schaffen würde. Das gab es schon mal. Zugegeben nicht bewusst aufgebaut, doch sehr erfolgreich. Es war die Zeit des Hochmittelalters, der heute als Brakteaten bezeichneten Währungen. Verwirrte Ökonomen bezeichnen die Zeit als heilloses Durcheinander. Warum? Weil es damals viele kleine Währungsgebiete gab. Die Art des Geldes war jedoch gleich. Im Hochmittelalter spielte der Zins zur Umlaufsicherung für Geld keine Rolle. Diese Aufgabe übernahmen die unregelmäßigen Umlaufimpulse durch Münzveruf. Dabei wurden bestimmte Münzsorten ungültig und mussten durch neue Prägungen ersetzt werden. Der Sinn bestand darin, dass der Wirtschaftsraum "besteuert" wurde. Die Steuern moderner Art gab es noch nicht. Der Staat deckte somit seine Kosten durch Münzverruf. 10 Stück wurden beispielsweise gegen 7 oder 8 Stück mit neuer Prägung getauscht. Die eingezogene Geldmenge (etwa 25% je Jahr) wurde natürlich über den "Staat" wieder in den Wirtschaftskreislauf gebracht. Somit wurde das Geld durch Verruf nicht weniger. Die Wirtschaft blühte Jahrhunderte lang. Wer mehr lernen will und sich auch mit Alternativen zum heutigen Geldsystem vertraut machen will der lese bitte hier http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b

  • 1.08. 19:01

    Dr. Schmidt

    Die Freien Wähler sollten ihr nichtsaussagendes Logo ändern!

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