31.07.2012
Die Freien Wähler haben in Bezug auf Regulierungen der Finanzwirtschaft klare Forderungen erhoben. Dies geschah durch den Finanzexperten der Partei und Konrad Adenauer Enkel Stephan Werhahn im Bayerischen Landtag. Demnach machen sich die Freien Wähler dafür stark, Banken künftig zu zwingen, bei Geschäften eine Einlagenquote aufzuweisen, die dem tatsächlichen Risiko entspricht.
Dabei mahnten sie aber zu umsichtigen Verhalten gegenüber dem angeschlagenen Mittelstand: „Bei der Anwendung von Basel III müssen jedoch dringend nationale Spielräume zu Gunsten regionaler Förderbanken geschaffen werden, um unnötige Kreditklemmen in der Finanzierung unseres Mittelstandes zu vermeiden.“ Für hochriskante Finanzgeschäfte, wie etwa im Derivatehandel und im Investmentgeschäft, seinen deutlich höhere Eigenkapitalquoten von 25 Prozent vorzusehen.
(OS)