23.07.2012

Finanz-„Hilfen“ verpuffen wirkungslos

Spanien bezahlte sieben Prozent auf Staatsanliehen

Finanz-„Hilfen“ verpuffen wirkungslos

Spanien steuert weiter auf den finanziellen Kollaps zu. Die Renditen für zehnjährige spanische Anleihen kletterten von 7,225 Prozent am Freitag auf fast 7,4 Prozent heute – und das, obwohl die Euro-Finanzminister am Freitag eine Finanzhilfe in Höhe von 100 Milliarden Euro genehmigt hatten.

Sieben Prozent gelten als Grenze, jenseits derer sich ein Staat nicht mehr refinanzieren kann und deshalb die Insolvenz droht. Wenn die Renditen also nicht bald wieder sinken, wird der Bail-out durch die anderen Euro-Staaten folgen wie das Amen in der Kirche. Die Daten indizieren, dass Anleger auf eine Staatspleite Spaniens wetten.

 

 

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(oe)

Bildquelle: (pixelio.de/ Gerd Altmann)

 

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Kommentare

  • 25.07. 13:03

    Willi

    Man erkennt es sofort.

    Alles geht nach einem fast kriminellen Schema:
    Warten bis der Feind, der einen Fluß überqueren muß, die Mitte des Flusses erreicht hat, nun aktiv werden, denn rückwärts ist bei Dauerfeuer die schlechtere Wahl!

    1. Die Troika stellt fest, daß spanische
    Banken
    62 Milliarden brauchen.
    2. Es werden aber 100 Milliarden gegeben, in
    der Hoffnung, daß dies dann doch reichen
    müßte.
    3. Mit den schlechten Nachrichten wird natürlich gewartet, bis die 100 Milliarden freigegeben sind.
    4. Jetzt erst wird bekanntgegeben, daß dies nicht reichen wird.
    Es stellt sich die Frage, ob diese Troika zu blöd ist, oder dem System hilft, die Wahrheit zu vertuschen.
    Letzteres wird wahrscheinlich sein.
    5. Jetzt "stellt" man fest, daß man zwischen 350 und 500 Milliarden benötigt.
    6.Es werden aber 600 Milliarden gegeben, in
    der Hoffnung, daß dies dann doch reichen
    müßte.
    7. Mit den schlechten Nachrichten wird.....+

  • 23.07. 19:31

    Jürgen

    Wo ist das Problem?
    Jeder Privatman der schlecht wirtschaftet und sein Konto überzieht, zahlt locker das doppelte!

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