23.07.2012
Am Wochenende verdichteten sich die Hinweise darauf, dass sich die Geduld der Bundesregierung mit Griechenland dem Ende zuneigt. Angesichts der verschleppten Reformen in dem Krisenland, die zu einem erhöhten Finanzierungsbedarf in Milliardenhöhe geführt haben, ließen »Berliner Regierungskreise« vernehmen, dass die Bundesregierung ihre Hilfen einstellen könnte.
Wenn es soweit käme, würde sich der Bankrott Griechenlands im September einstellen. Offensichtlich brauchen die Griechen zwischen 10 und 50 Milliarden Euro; sie fordern einen Aufschub um zwei Jahre. Dem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge will es Angela Merkel nicht mehr auf eine Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Fraktion ankommen lassen.
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(oe)
Bildquelle: (Bundeskanzleramt)