12.07.2012
Die genossenschaftlichen Banken wehren sich vehement gegen die jüngsten Beschlüsse des EU-Gipfels für eine europäische Bankenunion. "Eine einheitliche europäische Einlagensicherung käme der Enteignung deutscher Sparer gleich", kritisierte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich.
Betroffen sind rund 17 Millionen Kunden, die Genossenschaftsanteile halten. "Wir sind keine Revoluzzer, aber wenn das Vorhaben einer Bankenunion in der Form weiter vorangetrieben wird, werden wir die direkte Betroffenheit der 17 Millionen Wählerinnen und Wähler auch gegenüber der Politik sehr deutlich machen."
Führende deutsche Top-Ökonomen hatten bereits letzte Woche auf die große Gefahr einer Bankenunion hingewiesen. Unter ihnen Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn und der Statistiker Walter Krämer.
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(GB)
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