12.07.2012
Der Vorsitzende Richter des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), Ferdinand Kirchhof, sieht Deutschland in der EU-Schuldenkrise auf dem Weg in die Illegalität. Da Privatwirtschaftlicher Schaden zunehmend auf die Bürger abgewälzt werde, stecke Deutschland rechtsstaatlich in "Verfassungsnot", sagt Kirchhof in einem Beitrag der FAZ.
"Eine Instabilität des Rechts wiegt schwerer als eine Instabilität der Finanzen", sagt der Jurist. Das Parlament verliere immer mehr an Rechten und habe nunmehr lediglich die Rolle eines Beobachters eingenommen. Es bleibt abzuwarten, ob das Gericht, dem Kirchhof vorsitzt, zu demselben Schluss kommt.
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(GB)