11.07.2012
Jetzt holt Gustav Horn die ganz große Keule heraus. Da ihm die Argumente ausgegangen zu sein scheinen, verlegt er sich darauf, seinen politischen Widersacher Hans-Werner Sinn persönlich anzugreifen. Und er belegt ihn mit der Höchststrafe, die man in einer öffentlichen Auseinandersetzung verhängen kann: Er vergleicht ihn mit Thilo Sarrazin.
Gegenüber dem Handelsblatt sagte Horn, der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung ist, Sinn habe einen »sarrazinesken Aufruf« verfasst, und sich dabei »massiv im Ton vergriffen«. Auf seiner Facebook-Seite warf er ihm zudem, wie die Zeitung weiter berichtet, Irrationalität, Demagogie und den Wunsch vor, den Euro zu zerstören.
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(oe)
Bildquelle: (Ifo Bildarchiv)