9.07.2012
Die Verwirrung über die Beschlüsse des Jüngsten EU-Gipfels ist groß und der Unmut darüber wächst. Ein finnischer Regierungsbeamter beschuldigte den italienischen Premier Marion Monti sogar der Lüge. Dieser hatte versucht, den Gipfel als vollen Erfolg für die „Südländer“ zu verkaufen, während vorsichtigere Beobachter bereits anmerkten, dass Merkel Monti und Co. im Grude nicht mehr zugestanden hat als unverbindliche Versprechen.
Auch EU-Offizielle nennen den Gipfel inzwischen gescheitert. Er hätte keine Lösung in der Frage er europäischen Bankenkrise gebracht. Insbesondere in Spanien breitet sich allmählich Ernüchterung über die Ergebnisse des Gipfels aus. Ihnen hatte man versprochen, sie könnten ihre Banken vor der Insolvenz bewahren und müssten dafür nicht einmal ein höheres Defizit verbuchen. Dieser Traum von einer Bankenrettung frei Haus löst sich nun offenbar in Wohlgefallen auf.
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Bildquelle: (Pixelio.de/ Gerd Altmann AllSilouets.com)