9.07.2012

Graf Lambsdorff wirft Gericht »Unkenntnis« vor

Verfassungsgericht unter Druck

Graf Lambsdorff wirft Gericht »Unkenntnis« vor

Morgen, am Dienstag, wird vor dem Bundesverfassungsgericht mündlich über die Klagen gegen das am 29. Juni vom Bundestag verabschiedete ESM-Gesetz verhandelt. Mehrere Dissidenten haben substanzielle Kritik gegen das im Eilverfahren durchgepeitschte Gesetz angemeldet. Die Befürworter werden unterdessen nervös: Sie versuchen, das Gericht unter Druck zu setzen.

Insbesondere der FDP-Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff fuhr schweres Geschütz auf und warf dem Gericht in europäischen Angelegenheiten »Unkenntnis« vor.

Während der Vorsitzende des EP-Parlaments, Martin Schulz (SPD), ins gleiche Horn stieß, schwadronierte Bundestagspräsident von »heftigen Folgen«, die das Gericht bitteschön zu bedenken habe. Um was es eigentlich geht bei diesen Versuche, das Gericht unter Druck zu setzen, erklärte indes die Vorsitzende der Zivilen Koalition e.V., Beatrix von Storch: »Die Kritiker verkennen, dass der alleinige Maßstab für das Bundesverfassungsgericht die Verfassung ist und nicht der europäische Zentralstaat. Sie fürchten das Urteil, weil sie wissen, dass die Verfassung das nicht hergibt.«

 

Mehr dazu auf spiegel.de

 

(oe)

Kommentar schreiben






Kommentare

  • 9.07. 11:59

    Lilly

    Ist doch klar, denen geht der Allerwerteste auf Grundeis.

  • 9.07. 11:51

    Willi

    Hallo Graf Lambsdorff,

    in welchem Film spielen Sie eigentlich mit,
    und als was? Filmvorführer?
    Sie sind Mitlied des EU-Kasperlevereins
    Als Deutscher Vertreter gehört es zu ihren Aufgaben, statt zu kritisieren, Schaden von der BRD abzuwenden.

    Sagen Sie doch dem BVG was richtig ist, angeblich sind sie doch so schlau.
    Sie sind derjenige mit der Unkenntnis, also halten sie sich gefälligst zurück.

Seiten: 1

Aktionen

Bleiben Sie informiert! Bestellen Sie hier den Newsletter

Demokratie fördern! Unterstützen Sie den Abgeordneten Check.de mit einer Spende