9.07.2012
In der Nacht zum Montag hat das griechische Parlament mit den Stimmen der Regierungskoalition aus konservativer Nea Demokratia, sozialistische Pasok und der Demokratischen Linken den Beschluss gefasst, am Sparkurs festzuhalten. Bestandteil der Strategie ist die Privatisierung von Staatsvermögen.
Die Linksextremisten von Syriza unter dem Scharfmacher Alexis Tsipras kritisierten das Vorhaben scharf – sparen wollen sie nicht, aber dafür den Euro behalten.
Ob sie sich mit dieser Haltung allerdings von den anderen unterscheiden, ist hier die Frage. Denn in derselben Debatte forderte Finanzminister Giannis Stournaras ein Moratorium, weil die griechische Wirtschaft ansonsten nicht aus Rezession herausfinden würde. Mit anderen Worten: Man will so weiter machen wie bisher.
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