6.07.2012
Mit einem kleinen Wutausbruch hat Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) auf die massiven Bedenken reagiert, die 160 Wirtschaftswissenschaftler an den jüngsten Beschlüssen zur Euro-Rettung geäußert haben. Im RBB-Inforadio nannte Schäuble die Kritik "empörend" und eine Verwirrung der Öffentlichkeit. Es würden bewusst "Horrormeldungen" verbreitet.
Führende Top-Ökonomen aus den deutschsprachigen Ländern hatten Anfang der Woche die Beschlüsse des Brüsseler EU-Gipfels als untauglich zur Lösung der Euro-Krise befunden.
Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn und der Statistiker Walter Krämer bezogen gegen die geplante Bankenunion Stellung und hatten vor einer Kollektivhaftung des Steuerzahlers für Bankschulden gewarnt.
Mehr dazu auf focus.de, euronews.com und auf n-tv.de
Bildquelle: (Bundestag.de)