6.07.2012

Viele Befragte übersehen die Zusammenhänge

Euro-Studie kommt zu widersprüchlichem Ergebnis

Viele Befragte übersehen die Zusammenhänge

Eine von "Welt-Online" in Auftrag gegebene Studie von Infratest Dimap fördert Widersprüchliches zu Tage. So sehen 44 Prozent der Befragten eher persönliche Vorteile durch den Euro. In der vorangegangenen Studie waren es lediglich 38 Prozent. Die Gruppe unter den eintausend Studienteilnehmern die den Euro befürworten war nun also um vierzig Personen stärker. Zufall? Wenn nicht immer wieder die Gleichen befragt werden, lautet die Antwort vermutlich Ja.

Das wirklich Überraschende an der Studie ist allerdings, dass 85 Prozent der Teilnehmer von einer weiteren Verschärfung der Krise ausgehen. Ein Teil der Euro-Optimisten glaubt also, die Krise würde sich noch verschlimmern und erkennt offensichtlich nicht, dass sie zu einem beträchtlichen Teil auf den Euro, bzw. auf die mit der EU-Einheitswährung einhergehende Wirtschaftspolitik zurückgeht.

Dennoch ging auch in dieser Fragerunde aus der Mehrheit der Antworten eine Euro-skeptische Haltung hervor.

Lesen Sie mehr auf: Welt.de

 

 

Kommentar schreiben






Kommentare

  • 6.07. 16:46

    Jürgen

    Alle diejenigen Schlafmützen die den Euro tatsächlich noch für vorteilhaft ansehen, werden ihr Urteil wohl bald revidieren dürfen, wenn uns dieser Mist um die Ohren fliegt!

Seiten: 1

Aktionen

Bleiben Sie informiert! Bestellen Sie hier den Newsletter

Demokratie fördern! Unterstützen Sie den Abgeordneten Check.de mit einer Spende