5.07.2012

Weitere Zinssenkung für Deutschland gefährlich

EZB-Leitzins erstmals unter ein Prozent?

Weitere Zinssenkung für Deutschland gefährlich

IWF-Chefin Christine Lagarde hat sich kurz vor der mit Spannung EZB-Zinssenkung für die heftig umstrittenen Staatsanleihenkäufe im Kampf gegen die Krise ausgesprochen. Anleihenkäufe seien effizienter statt eine Zinssenkung, sagte die ehemalige Finanzministerin Frankreichs: "Deutschland braucht keine Zinssenkung der EZB, aber Italien und Spanien.“ Dass die Immobilienblase, die Spanien in dessen jetzige Krise stürzte, durch Niedrigzinsen erst möglich wurde, weiß die Wirtschaftsexpertin und ignoriert es. 

Für Deutschland sei eine weitere Zinssenkung "sogar gefährlich", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rät von einer Senkung des Leitzinses ab.

 

 

Mehr unter: ARD.de

 

(GB)

 

Bildquelle:(Pixelio.de/ Daniel Gast)

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Kommentare

  • 5.07. 17:50

    Marco Fricke

    Warum das Zeitfenster zur Vermeidung einer Währungsreform bereits verlassen wurde:

    http://www.querschuesse.de/eurozone-kreditvolumen-an-den-privatsektor-schrumpft/

  • 5.07. 16:49

    Matthes

    Der Kampf gegen die Krise ist ein Kampf gegen Windmühlen. Gegen die Interessen der Bankenwelt. Die Banken verdienen an jeder Rettungsaktion. Deshalb ist auch die Rettungsschwelle so niedrig angesetzt. Hilfe anderer Staaten sollte man erst erbitten, wenn alle eigenen Mittel ausgeschöpft sind und das Land vor dem Untergang steht. Bei Italien und Spanien ist das noch lange nicht der Fall. Trotzdem muss Deutschland Garantien für hunderte von Milliarden Euro mittragen. Das ist keinesfalls zielführend. Zumindest nicht für Deutschland!

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