4.07.2012

Griechenland müde vom Verzichten

Lagarde unerbittlich

Griechenland müde vom Verzichten

Da sich die einmal zugesicherten Sparauflagen als unangenehm erweisen, möchte die griechische Regierung eine Lockerung derselben durchsetzten. Dieser Forderung gegenüber zeigt sich die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) ,Christine Lagarde, wenigstens zunächst unerbittlich. „Ich habe überhaupt keine Lust, zu verhandeln oder neu zu verhandeln“, so Lagarde gegenüber dem US-Sender CNBC.

Sie sei sicher, dass die Griechen „exzellente Zahlen“ vorlegen werden, beteuerte sie. Darüber hinaus sei es spannend zu sehen, was Athen in den letzten Monaten geleistet hat.

Im Gegenzug zu den von der EU bereits ausgezahlten „Hilfsgeldern“ musste sich die Regierung Griechenlands auf harte Bedingungen, wie Kürzungen im Gesundheitssystem, bei den Sozialleistungen und Renten einlassen. Andernfalls wäre der Staat bereits pleite. Die Folgen des radikalen Sparkurses machten sich allerorts bemerkbar und hätten dem Land um ein Haar eine radikalsozialistische Regierung beschert. Nun versucht der neue Präsident Antonis Samaras mit allen Mitteln, seinem Land Linderung von der Sparwut zu verschaffen und die Geldgeber tun empört – fast als sei es ihr eigenes Geld, um das es geht.  

 

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Bildquelle: (Wikipedia/ MEDEF)

 

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Kommentare

  • 9.07. 9:05

    Willi

    IWF-Lachnummer, die nur die Interesssen von Frankreich vertritt.
    Dafür gewählt und bestanden!!

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