2.07.2012

Zu viel Solidarität ist schädlich

Westerwelle gegen Euro-Bonds

Zu viel Solidarität ist schädlich

Es sieht so aus, als sei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bereit, mittelfristig Euro-Bonds einzuführen und damit die Schulden der Krisenstaaten auf alle anderen, insbesondere Deutschland umzuschichten. So zumindest interpretiert ihn sein Kabinettskollege Guido Westerwelle (FDP).

Der konservative Schäuble hatte in einem Interview mit der FAS als Voraussetzung zur Einführung von Euro-Bonds die Herstellung einer gemeinsamen europäischen Finanzpolitik genannt – für den liberalen Außenminister eine Vorstellung, die grundsätzlich in die falsche Richtung führt.

Nicht nur zu wenig Solidarität schade Europa, sondern auch zu viel derselben. Welche Erfolgsaussichten hat Westerwelle im Ringen mit seinem Koalitionspartner? Wenn man sich die jüngere Geschichte koalitionsinterner Auseinandersetzungen ansieht, darf man vermuten, dass sie eher gering sind.

 

Mehr dazu auf welt.de

 

(oe)

 

Bildquelle: (Bundestag.de)

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