27.06.2012

Breites Expertenbündnis für Betreuungsgeld

Familienorganisationen: „JA zum Betreuungsgeld!“

Breites Expertenbündnis für Betreuungsgeld

Ein breites Bündnis aus Familienorganisationen, Erziehungsexperten und familiennahen Verbänden hat sich vor der ersten Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag zur Unterstützeraktion „Wir sagen JA zum Betreuungsgeld!“ zusammengeschlossen.

Das Bündnis fordert die Einführung des Betreuungsgeldes für Eltern, die ihre ein- und zweijährigen Kinder nicht in einer staatlich subventionierten Kinderkrippe betreuen lassen.

Neben der einseitig staatlich geförderten Krippenbetreuung müsse auch die individuell organisierte Kleinkindbetreuung eine, wenigstens kleine, finanzielle Anerkennung erfahren. Dies sei ein entscheidender Schritt hin zur benötigten echten Wahlfreiheit für Eltern.

Das Bündnis stellt sich damit hinter die Bürgerkampagne „JA zum Betreuungsgeld – Mütter fordern Wahlfreiheit!“ der Initiative Familienschutz und Frau2000plus e.V. Seit Start der Kampagne auf www.abgeordneten-check.de haben Bürger bereits mehr als 43.000 E-Mail-Petitionen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages versandt.

Dazu erklärt Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz: „Die Resonanz auf unsere Aktion zeigt, wie sehr das Thema den Menschen in Deutschland am Herzen liegt. Die Familien erwarten die verlässliche Einlösung eines fünfjährigen Versprechens der Politik, mit dem Betreuungsgeld für mehr Wahlfreiheit zu sorgen.“ 


Bündnispartner:

    • Initiative Familienschutz
    • Frau2000plus
    • Stiftung für Familienwerte
    • Stiftung Ja zum Leben
    • Familiennetzwerk
    • Elternverein NRW
    • Familienbund der Katholiken in Bayern
    • Christdemokraten für das Leben
    • Erziehungstrends
    • Verantwortung für die Familie e.V.
    • Elterninitiative für Familiengerechtigkeit
    • EAK Rems-Murr
    • Agens e.V.
    • Christoferuswerk e.V.
    • Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)
    • Jürgen Liminski
    • Christa Meves
    • Maria Steuer
    • Alexandra Maria Linder
    • Dr. Albert Wunsch
    • Dr. Karin Jäckel
    • Stefanie Selhorst
    • Nadine Sprich
    • Dr.  Christoph Sprich
    • Bärbel Fischer

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Kommentare

  • 2.07. 23:20

    Andreas Graefenstein

    Vielleicht würde es besser sein wenn man pro unterhaltpflichtigem Kind das zu versteuernde Einkommen um ca. 800€ reduzieren würde + Kindergeld. Wäre meiner Meinung nach gerechter.
    Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten endlich wieder Steuergerechtigkeit für Familien mit Kindern herzustellen (z.B. BGE, Neg. Einkommenssteuer nach Milton Friedman,....)
    Im Betreuungsgeld sehe ich auch die Gefahr einer ungewollten Zuwanderungsaffinität. Junge Familien die auch wegen des Betreuungsgeldes nach Deutschland kämen fehlten dann in den Herkunftsländern für den wirtschaftlichen Aufschwung...

  • 2.07. 15:40

    ich

    Wer sich keine kinder leisten kann, soll auch keine kinder haben. So einfach ist das. Der steuerzahler ist nicht für das versagen anderer zuständig. Es bekommen fast nur noch sozial schwache familien kinder en mass, nur um nicht arbeiten zu müssen. Nieder mit die Mamis die mit 20 nichts anderes können als einen kind nachm anderen auf die welt zu bringen.

  • 30.06. 13:40

    Philipp

    Wenn überhaupt Betreuungsgeld, dann nur für Familien, die sich auch für BaFöG qualifizieren würden!

    Ansonsten subventioniert der Steuerzahler nur wieder den zusätzlichen Wohlstand ohnehin reicher Familien, die sich Kindermädchen (oder zum Beispiel auch eine private Pflegeversicherung) leisten können.

    Die grösste Unverschämtheit hier ist, dass Hartz-IV-Empfänger leer ausgehen sollen!

  • 29.06. 22:13

    xRatio

    Auch ich bin GEGEN ein Betreuungsgeld.

    Die ganze "Familienförderung" stammt aus Adolfs Zeiten und geht den Staat nichts an.

  • 29.06. 14:34

    Dr. Botho Schneidemann

    Jede Diktatur handelt nach dem Erfahrungssatz:" Wer die Jugend auf seiner Seite hat, dem gehört die zukünftige Macht."
    Auf deutschem Boden hatten wir das bereits als braune Hitlerjugend und als rote Pioniere.
    Eigentlich sollte diese Erfahrung ausreichen, um selber die Verantwortung bei der Erziehung der Kinder zu übernehmen und nicht an den Staat oder sonst eine Institution abugeben. Überdies ist es auch eine einmalige Erfahrung, das, was in der Familie oder im eigenen Leben als wichtig erkannt wurde, an seine Kinder weiter zu geben.

  • 29.06. 14:19

    Martin Weiland

    Kein Betreuungsgeld!

    Es ist nicht Aufgabe des Steuerzahlers, für Kinderbetreuuung Geldzuwendungen zu gewähren!

  • 28.06. 12:06

    Heike

    Ich schließe mich meinen "Vorredenern" ;0) an.
    Was ich aber noch zufügen möchte ist, wenn übrhaupt Betreuungesgeld, dann auch für Hartz4 Beziehern! und zwar ohne dass ihnen das Geld wieder abgezogen wird!
    Wohlhabende können darauf gut verzichten, ohne dass sie dabei "Schaden" bekommen.
    An wichtigsten wäre aber noch das BGS (Bedinnungslose Grundeinkommen) dann hätte diese Streiterei ein für alle mal ein Schluss! und die Eltern könnten ihre Kinder auch wieder zu Hause betreuen, ohne dass sie in eine "Armutsfalle" tappen.

  • 28.06. 7:24

    Dr. Hans Häussler

    Krippenbetreuung für Ein- bis Dreijährige:

    Ein Wahnsinn und Verbrechen durch Überforderung der psychischen Gesundheit vieler der armen kleinen Kinder durch Dauerstress erdacht von kranken, satanistischen, psychopathischen Logengehirnen zum Zwecke der mentalen Gleichschaltung der zukünftigen NWO-Sklaven à la Aldous Huxley und George Orwell.

  • 27.06. 19:06

    Büchler

    Auch ich plädiere für ein Betreuungsgeld für bis zu ca. 3 Jahre alte Kinder -- wohlhabende / reiche Eltern sollten davon ausgenommen werden, diese Bürger/-innen brauchen keine staatliche Unterstützung.

    Allerdings halte ich 100,- / 150,- € für einen Hohn. Betreuungsgeld = Kita-Platz-Finanzierung, also 1000,- €.
    Ein Kita-Platz sollte, je nach Reife des Kindes, erst zwischen 2,5 - 3,5 Jahre zur Verfügung gestellt werden, und dann sollten auch hier die verantwortlichen Politiker/-innen mal in Richtung Skandinavien blicken: Kleine Gruppen (kein Massenauffanglager mit überarbeiteten Erziehern/-innen) und Erzieher/-innen mit einer exzellenten Ausbildung ( hier in Deutschland können auch sehr viele deutsche Erzieher noch nicht einmal richtig Deutsch sprechen...!).

    Manchmal frage ich mich, warum Menschen unbedingt Kinder wollen, aber das Heranwachsen nicht miterleben und die
    Erziehung lieber Fremden überlassen wollen.
    Diese Mütter sind für mich nichts anderes als wahre Gebährmaschinen und für den Staat dienen diese armen Kinder letztendlich nur -- nein nicht als Kanonenfutter -- als (trügerische) Sicherheit für den Steuer-/Rententopf!

    Kleine Menschen haben sehr viel mehr verdient, als so behandelt zu werden.

    Frankreich, die Niederlande und Skandinavien werden oft zitiert, wenn es um frühe staatliche Kinderbetreuung geht. Aber hat sich schon irgendjemand die Mühe gemacht zu untersuchen, ob die auch dort ansteigende Jugendkriminalität vielleicht etwas mit der zu frühen staatlichen Kinderbetreuung zu tun haben könnte?

    Kleinstkinder brauchen eine Bezugsperson, die ihnen jederzeit die nötige Liebe, Zuneigung, Geborgenheit, Sicherheit und, und ... geben kann.
    Ein(e) Erzieher/-in mit 10 oder mehr Kindern kann das einfach nicht.

    Ich fände es auch gut, wenn Grundlagen der Pädagogik und Psychologie als Schulfach Pflicht wären. Dann könnte niemand mehr behaupten, er hätte davon nichts gewusst!

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