29.04.2010

Beatrix v. Storch: Weiter so, Herr Schachtschneider!

Beatrix v. Storch: Weiter so, Schachtschneider, Schäffler, Brinkmann!

Beatrix v. Storch: Weiter so, Herr Schachtschneider!

Laut Rainer Brüderle sind wir jetzt schon bei 30 Milliarden Euro aus Deutschland für griechische Schulden.  Aber die Zivile Koalition ist nicht allein mit ihrem Anliegen, das Geld der Bürger zu schützen!  Die Wirtschaftswissenschaftler Karl Albrecht Schachtschneider, Joachim Starbatty, Wilhelm Hankel und Wilhelm Nölling stehen zu ihrer Klagedrohung gegen die Griechen-Hilfen.  Denn die Übernahme der griechischen Schulden ist nicht nur gefährlich, sie verstößt außerdem gegen EU-Recht.

Das sieht auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler so.  Im Interview mit FreieWelt.net hat Schäffler es noch einmal klargestellt: Die griechische Schuldenkrise ist keine unverschuldete Notlage, sondern das Ergebnis bewusster Bilanzfälschungen.  Wenn jetzt Geld nach Griechenland fließt, wird es zwangsläufig zu Lasten der deutschen Steuerzahler gehen: Wie soll ein de facto bankrotter Staat mit einer korrupten Regierung derartige Kredite jemals zurückzahlen?  Vernünftiger wäre ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone.

Unterstützung erhält die Zivile Koalition auch aus anderen Parteien:  Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Brinkmann hat sich klar gegen die Verwendung von Steuermilliarden für Griechenlands Schulden ausgesprochen und der CDU-Abgeordnete Karl-Georg Wellmann sieht sich ebenfalls nicht in der Lage, für ein derartiges Gesetz zu stimmen.

Überall regt sich also Widerstand.  Umso wichtiger, dass die Politik reagiert! Umso wichtiger, alle Abgeordneten anzuschreiben und deutlich zu machen, dass wir unser Steuergeld hier brauchen! Für die Bildung, für die Familie, für die Forschung und für vieles andere!

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Kommentare

  • 3.05. 16:26

    Horatio Nelson

    An Frau hw:

    vielen herzlichen Dank für Ihre Ausführungen zu diesem Thema. Hiermit haben Sie genau den Nagel auf den Kopf getroffen und vielen aus der Seele gesprochen! Hinzufügen würde ich lediglich die Frage: Wann wird die Politik hierzulande endlich einmal kapieren?: Weltliebling wird man keineswegs durch Beschwichtigung, Bestechung und deren verbundenes Kriechen und Stiefellecken - im Gegenteil! Mittels frühzeitigen intelligenten Überlegens, erreicht man eher was sinnvolles. Auf jeden Fall hätte frühzeitiges und intelligentes Überlegen dazu geführt, daß der sogennante "Euro" nie eingeführt worden wäre! Damit wären wir politisch und währungsmäßig viel freier und gesunder geblieben.
    Grüße und nochmals Dank.
    Horatio Nelson

  • 3.05. 0:56

    hw

    Es reicht!!!!!

    Mir - und vielen anderen, die brav
    a. ihre Steuern
    b. den (ach nanü?, aber ja und entgegen aller Versprechen - noch immer!!!!)- den Solidaritätsbeitrag (wofür denn noch immer?????)
    c. die Rentenvecherung (die ich sicherlich niemals in Anspruch nehmen werden kann (weil Geld alle - oder in Griechenland, oder wo auch immer???) und die ich vorsichtshalber mal als "nice to have, but surely not sure" ausgebucht habe
    d. immense Steuern auf alle Versuche, selbst etwas auf eigene Beine zu stellen und für jeden Gewinn bitter "bestraft" bzw. geschröpft werden - damit Versuch im Keim erstickt! Also wieder arbeiten für ??? (ach ja: jetzt Griechenlands Renten :-)... oder Banken, .....)

    e. ....

    Wann fühle ich mich eigentlich endlich mal "VERDIENT" für das, was ich leiste???

    Scheiß EURO!!! Alles ist doppelt so teuer (selbstverständlich - und bitte NIEMALS NOCH umrechnen (tue ich aber!!!) - leider hat sich nur mein Gehalt NICHT verdoppelt - aber reduziert und nun OHNE Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld.... ARBEITE VIEL, ARBEITE MEHR, FRAG NICHT NACH AUSGLEICH, SEI FROH, DASS DU ÜBERHAUPT HIER ARBEITEN DARFST UND NOCH ARBEIT HAST!

    FRAGEN????? ICH NICHT MEHR!!!

    ARMES DEUTSCHLAND! ARMES UNENDLICH "SCHLECHTES GEWISSEN" - ANDERE LÄNDER SCH.... DARAUF!

    Ich arbeite gerne - ich arbeite viel - aber wer bitte will umsonst arbeiten???

    MIR REICHTS!!!!!! (Hilft mir nur auch nix...)

    Gute Nacht!

  • 3.05. 0:02

    Horatio Nelson

    Es war immer und ist natürlich auch jetzt eine Freude, die hauptsächlich von Professor Schachtschneider wie auch von Professoren Starbatty und Hankel erstellten und eingereichten Klagen gegen den hierzulande blindlings wütenden Eurowahn erleben zu dürfen. Die Feldzüge des Herrn Dr. Bandulet trugen auch zu dieser Freude bei. Das Urteil des BVfG zur vor kurzem durch Dr. Gauweiler und Herrn Prof. Murswiek eingereichten Klage gegen "Lissabon" stimmt zuversichtlich, daß sich das Gericht künftig etwas aggressiver gegenüber der EU verhalten wird. Deswegen wird die Haltung des Gerichtes gegenüber einer Klage der Professoren gegen diesen Kreditwahnsinn interessant zu beobachten sein. Denn Griechenland gehört zu der Gruppe von "Euroländern", die die Mitgliedschaft im "Euro" auf der Basis betrügerischer Angaben erschlichen. Belgien, Griechenland und Deutschland nämlich, haben alle bei der Einführung dieser verhängnissvollen politisch-getriebenen künstlichen Wahnsinnswährung gemauschelt. 3% hin, 3% her. Mit der Operation Rheingold hat Waigel den betrügerischen Beitritt der BRD in dieses rein politisch aufgebaute Finanzgebilde bewirkt. Für Deutschland, nach 1923 und 1948, bedeutete diese Einführung (2000) die dritte Währungsreform. Der Unterschied zwischen den Reformen 1923 und 1948 und jener von 2000? 1923 und 1948 wurde ein schlechteres durch ein besseres Geld ersetzt. 2000 wurde genau das Gegenteil gemacht!

    Inzwischen zeichnet es sich ab, daß Herr Finanzminister Schäuble uns möglicherweise nicht mehr lange als solcher erhalten bleiben wird. Begrüßenswert, wenn wahr. Zur Feier des Tages wäre es dann angebracht, wenn auch dieses Spielzeugzahlungsmittel mit ihm verschwände. Denn es darf schwer gewettet werden, ob diese für Griechenland gewährten Kredite je zurückgezahlt werden. Auf jeden Fall werde ich einen großen Wetteinsatz gegen die Wahrscheinlichkeit einer Rückzahlung hinlegen.
    Grüße
    Horatio Nelson

  • 2.05. 19:33

    Roland Wolfrum

    Unsere Politiker und Verteter bei der EU in Brüssel sind zu unaufmerksam oder sie schlafen. Die maßlosen Schulden der "Mittelmeerallianz" haben sich doch nicht erst seit gestern aufgebaut. Man hätte das Thema doch viel eher und agressiver von deutscher Seite angehen müssen, dann stände man nicht immer wieder, wie bei der sog. "Bankenrettung" wie ein angeschlagener Boxer im Ring und läßt sich in ein vollkommen schlampiges Eilverfahren drücken!

  • 2.05. 9:28

    Kurt Stolper

    Ich bin gegen jede staatliche Finanzhilfe an Griechenland.Weshalb haben die Währungshüter gegen die seit Jahren bekannten Bilanzfälschungen nichts unternommen ,um die Stabilität des EURO zu sichern ?Es war ein Fehler,als einziges Land mit stabiler Währung eine Union mit lauter schwachen Währungen einzu gehen.

  • 29.04. 23:22

    Angela Keinert

    Jetzt wäre doch ein idealer Zeitpunkt für uns, die DM wieder einzuführen.

    Vom EURO Konstrukt habe ich noch NIE etwas gehalten.

    Möge die Vernunft siegen!

  • 29.04. 18:32

    Dr. Botho v. Chevallerie

    Es ist Wahnsinn, Geld (8 Mia) nach Griechenland, in ein Faß ohne Boden)zu versebken, vor allem, wenn man bedenkt, daß wir selbst 1.500 Mia eigene Schulden haben, deren Rückzahlung und Zinsen uns ganz gewaltig drücken werden.
    Warum schmeißt man Griechenland - und möglichst auch gleich Portugal und Italien, die nur den € ruinieren - aus der €-Zone heraus?
    Wir Alten haben nach dem Krieg schon einmal unsere Ersparnisse "in den Wind geschrieben". Muß das nochmal sein?

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