26.06.2012

Bischof von Eichstätt kritisiert Caritas

Haltung der Caritas "ist beschämend"

Bischof von Eichstätt kritisiert Caritas

In einem Brief an den Präsidenten der deutschen Caritas, Peter Neher, weist der Bischof von Eichstätt die Kritik der Caritas am geplanten Betreuungsgeld als „beschämend“ zurück. Unbestreitbar sei für ein Kind die Familie in den meisten Fällen der „bessere Hort der Erziehung und Wertevermittlung“, so Bischof Hanke. Verschiedene Studien würden zudem zweifelsfrei belegen, daß in einer Krippe betreute Kinder „psychische Derivationen erleiden können“.

Mehrfach hatte sich die Caritas in der letzten Zeit gegen die Zahlung einer Anerkennungsleistung für selbsterziehende Eltern ausgesprochen. Der Bischof vermutet dahinter ein wirtschaftliches Eigeninteresse des Caritasverbandes, der u.a. auch Träger von Kinderkrippen und Kindergärten ist: „Die Caritas sollte unbedingt den Eindruck vermeiden, als Anwalt in eigener Sache zu agieren, um das eigene ökonomische Interesse als Krippenträgerin vor das Kinderwohl zu stellen.“

Zum Brief des Bischofs von Eichstätt an die Caritas.

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Kommentare

  • 20.07. 23:11

    udo STEFFEN

    Da ein Krippenplatz monatlich um die € 800- staatliche Subventionen erhält, ein Heimplatz sogar um die € 2.000,- (700,- Sachkosten, 1.300,- Betreuungsaufwand) kostet, erkennt man was verantwortungsbewusste Eltern leisten. Daher könnte sich das Betreuungsgeld daran orientieren. Vorausgesetzt: Die Kinder werden daheim in deutscher Sprache betreut.
    Denn sonst züchtet man unterschichtige Parallelgesellschaften heran.

  • 29.06. 16:32

    Franz

    Es hilft nur eins: "Raus aus dem Schuldgeldsystem." Dann benötigen wir auch keine Sozialindustrie, die weiter expandieren muß.

  • 29.06. 15:49

    Johannes Auer

    Tja, es gilt auch hier wieder: Geld geht vor Mensch. Und Eigeninteressen sind wichtiger als die der Kinder. Ich selbst habe in der Ausbildung zum Erzieher erlebt, wie sehr Menschen in Formen gedrängt werden sollen, möglichst sehr früh schon sollen Kinder der Familie entrissen werden, damit sie ordentlich indoktriniert werden können, politisch korrekt versteht sich. Das nennt sich dann zu neudeutsch "Sozialkompetenz" und bedeutet Anpassung an die gesellschaftliche Norm und keine Fragen mehr zu stellen, sondern zu parieren und stramm zu stehen.
    Bei der Caritas habe ich auch schon gearbeitet - grauenhaft. Haben wir es hier überhaupt noch mit christlichen Werten zu tun? Ich bin sehr sehr skeptisch.

  • 29.06. 13:30

    Peter

    Man muß die Kinder so lange wie möglich vor dem Zugriff des Staates schützen.

    Weg mit diesem sozialistschen Caritas-Chef!

  • 28.06. 9:59

    la jardinière

    Unfassbar. Wie kann sich der Präsident einer kirchl. Organisation - mit dem Namen "Caritas"!- es wagen, sich so gegen die Kinder zu versündigen...Er sollte sofort abgesetzt werden. Oder stehen sogar manche Bischöfe hinter ihm? Der christliche Geist "verpufft" und kaum einer wehrt sich dagegen...

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